Anschaffung einer Katze

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Katzen umgibt immer ein Hauch des Mystischen und Unnahbaren. Gleichzeitig gehören sie aber auch zu den verschmusten Zeitgenossen. Sie gehören heute einfach zum Mensch dazu. Sie haben sich im Lauf der Zeit in die Herzen des Menschen geschnurrt.

Gegenüber Hunden haben sich Katzen trotz der Zähmung durch den Menschen immer noch einen gewissen Eigensinn bewahrt und in manchen Moment stellt sich die Frage, wer hier eigentlich wen gezähmt hat. Familien und Haushalte, die sich für einen Stubentiger entscheiden, sind sicher schon Wochen vor dem Kauf einer kleinen Katze auf ihren neuen Mitbewohner gespannt.

Katze anschaffen: Welche Katze?

Vorher lohnt sich aber ein kurzer Blick auf dass, was die neuen Besitzer bei der Anschaffung erwartet. Zuerst muss natürlich die Frage geklärt werden, was es denn eigentlich für ein Exemplar sein soll. Speziell bei den Anschaffungskosten reicht die Preisspanne zwischen einer gewöhnlichen Hauskatze, wie sie uns tagtäglich begegnet, und einem reinrassigen Vertreter recht weit.

Soll es wirklich eine Katze mit edlem Stammbaum, blauem Geblüt und Zuchtstandard sein, leert sich die Haushaltskasse schnell um mehrere hundert Euro – und nach oben sind in diesem Zusammenhang nur selten Grenzen gesetzt. Hauskatzen aus dem Tierhandel sind in den einmaligen Anschaffungskosten dagegen natürlich deutlich günstiger, etwa 100,- EUR sollten aber auch hier eingeplant werden.

Hauskatze von privat

Warum bei einer Hauskatze nicht einfach auf private Bezugsquellen zurückgreifen? Was auf den ersten Blick als billiger Geheimtipp erscheint, kann unterm Strich schnell teuer werden. Leider handelt es sich hier nämlich um junge Kätzchen, die weder geimpft noch entwurmt sind.

Dies nachzuholen, kann für den neuen Besitzer schnell teuer werden. Natürlich gehört zur Anschaffung einer Katze auch die entsprechende Grundausstattung, bestehend aus einem Schlafkorb, der Transportbox, dem Katzenklo mit Schaufel sowie Pflegezubehör und anderen Utensilien oder Spielzeug.

Kosten für Unterhalt und Pflege

Katzen in den eigenen vier Wänden halten, bereichert zwar den Alltag aller Familienmitglieder, ob sich die Katze aber wohlfühlt, hängt von mehreren Faktoren ab. Gerade in Großstädten lohnt die Frage, ob eine Anschaffung überhaupt vertreten werden kann.

Katzen sind und bleiben nun einmal Tiere, die in freier Wildbahn große Areale als Jagdrevier beanspruchen. Dieser Tatsache sollten auch die neuen Besitzer Rechnung tragen. Eine 1- oder 2-Zimmer-Wohnung ohne Freilauf ist für eine Hauskatze in den ersten Lebenswochen vielleicht in idealer Spielplatz, eine artgerechte Dauerlösung sieht dagegen anders aus.

  • Um die Katze nach ihrer Ankunft in die neue Familie einzubinden und ein Kennenlernen des neuen „Revieres“ zu ermöglichen, sollten Zimmertüren immer offen stehen.
  • So kann der Stubentiger seine Lieblingsplätze und Verstecke suchen, ohne auf Barrieren zu stoßen.
  • Natürlich bekommt jeder Vierbeiner irgendwann Hunger und verlangt nach Futter.
  • Oft beginnen meist hier die ersten Probleme, denn so mancher Haushalt benutzt die Katze quasi als „Müllschlucker“ und lässt ihr Speisereste zukommen.

Gesunde Katzennahrung

Was für den Menschen eine vollwertige Mahlzeit darstellt, muss für einen Stubentiger noch lange nicht gesund sein. Generell gilt für Katzen ein hoher Fleischanteil als Grundvoraussetzung für die gesunde Katzenernährung, auf Kohlehydrate kann dagegen weitestgehend verzichtet werden, was auch für Gemüse gilt.

Werden Fertigprodukte gefüttert, lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsangaben, da nur höherwertige Artikel auch die notwendigen Fleischmengen enthalten. Leider ist eine solche Ernährung nicht ganz billig, weshalb immer wieder Produkte aus Schlachtabfällen und anderen Zusätzen im Futternapf landen.

Wer sich für eine Katze entscheidet, muss sich also mit dem Gedanken anfreunden, beim Futter etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Ein weiterer Kostenfaktor in der Katzenhaltung betrifft den Besuch beim Tierarzt, da in regelmäßigen Abständen Schutzimpfungen und Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden sollten.

Tierarzt und Gesundheit der Katze

Daneben wird von Zeit zu Zeit auch die Katzengesundheit etwas stärker beansprucht, was wiederum einen Tierarzt auf den Plan ruft. Und jede Behandlung hat ihren Preis. Einer der letzten Punkte, die bei Pflege und Unterhalt angesprochen werden müssen, betrifft die Versicherung einer Katze.

Mehr Infos im Artikel: Was kostet eine Katze?

Krankenversicherungen für Katzen lohnen sich nur bei echten Rassetieren, die außerdem Zuchtzwecken dienen. Mit einer speziellen Halterhaftpflicht sorgen dagegen Besitzer gegen eventuelle Schadenersatzansprüche vor, wenn der sonst so handzahme Stubentiger den Jagdtrieb wiederentdeckt und sich an den prämierten Papageien des Nachbarn zu schaffen macht.

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