Tierkrankenkasse für Katze und Hund

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Hunde und Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren und werden von Herrchen und Frauchen gerne verwöhnt. Neben den einfachen Tierarztkosten kann es auch schnell zu unvorhersehbaren Kosten kommen, wenn der Hund oder die Katze krank werden.

Hilfreich ist daher eine Tierkrankenversicherung, die im Krankheitsfall die Kosten einer Behandlung übernimmt.

Tierkrankenversicherung

Es kann auch bei der besten Pflege schnell zu einer Situation kommen, in der Hunde oder Katzen krank werden. Auch dann, wenn der Hund vom Auto angefahren wird oder sich die Katze verletzt, können die Tierarztkosten schnell in die Höhe steigen.

Viele Tierbesitzer stehen dann vor einem finanziellen Problem, denn die Behandlungskosten waren nicht vorherzusehen und können die eigenen finanziellen Mittel schnell übersteigen. Dann ist eine Tierkrankenkasse hilfreich, da die Kosten, oder ein Teil der Kosten, durch die Tierkrankenversicherung abgedeckt sind.

Die meisten Versicherungsgeber bieten neben einem Basis-Schutz auch einen sogenannten Komfort-Schutz an, der weitere Leistungen beinhaltet.

Leistungen der Tierversicherung

Die Versicherung für Hunde und Katzen unterschiedet sich nicht nur im Beitrag, denn auch die Leitungen können variieren. Je mehr versichert werden soll, desto höher ist in der Regel auch der Beitrag.

Daher bieten die meisten Tierkrankenkassen mittlerweile zwei bis drei verschiedene Tarife an, welche unterschiedliche Leitungen beinhalten. Ganz egal, ob sich der Hund beim Spielen verletzt hat, vom Auto angefahren wurde oder die Katze in eine Rauferei verwickelt war – mit der richtigen Tierkrankenversicherung sind die Kosten der Behandlung abgedeckt. Zu den Leistungen gehören unter anderem:

  • Operationen durch Krankheit
  • Operationen nach einem Unfall
  • Ambulante Behandlungen
  • Stationäre Behandlungen
  • Kastrationen
  • Impfungen
  • Nachbehandlungen

Zusätzlich können Tierhalter bei einigen Versicherungsgebern neben dem Komfort-Schutz auch einen Premium-Schutz für das Haustiere beantragen, der dann weitere Kosten, wie zum Beispiel das Einäschern, beinhaltet.

Welche Versicherungen für Tiere gibt es?

Während die meisten Hundehalter eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung haben, bleibt die Krankenversicherung für Hunde und Katzen oft ungenutzt. Wer seinem Vierbeiner aber auch in Sachen Gesundheit und Sicherheit den besten Schutz bieten möchte, kann sich auch bei hohen Tierarztkosten ganz entspannt auf den Gesundheitszustand von seinem Haustier und dessen Genesung konzentrieren. Es gibt einige große Versicherungsgeber, die neben der Tierkrankenversicherung auch andere Versicherungen anbieten.

Dazu gehören unter anderem Allianz, Helvetia und andere. Zahlreiche Versicherungsgeber haben sich komplett auf den Schutz von Tieren spezialisiert. Dazu gehören unter anderem Uelzener, Agila und Tiergarant.

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Unterschiede in der Tierkrankenkasse

Wie bei jeder anderen Versicherung unterscheiden sich auch die Angebote der Tierkrankenkasse. Die reine OP-Versicherung für Hunde und Katzen deckt chirurgische Eingriffe ab und ist preiswerter als eine Vollversicherung für Tiere.

Die Leistungen können sich auch dann unterscheiden, wenn das Tier bei oder vor Abschluss einer Krankenversicherung bereits krank ist. Bei einigen Versicherern kann das Tier dann ausgeschlossen werden.

Bei diesen Kassen können in der Regel nur gesunde Tiere versichert werden, während andere Kassen auch kranke Tiere aufnehmen, dann aber in der Regel eine Selbstbeteiligung fordern oder nur einen gewissen Prozentsatz der entstandenen Kosten erstatten. Es ist daher ratsam, vor Abschluss einer Tierkrankenversicherung auch das Kleingedruckte im Vertrag zu lesen.

Beiträge bei einer Tierkrankenkasse

Jahresbeitrag: Der Jahresbeitrag ist bei jedem Versicherungsgeber anders. Er hängt aber von verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel Alter, Größe, Rasse und Gewicht des Tieres ab. Je älter ein Tier ist, desto schwerer wird es, dieses in einer Tierkrankenkasse zu versichern. Das liegt unter anderem daran, dass ältere Tiere eher zu Krankheiten neigen, und dadurch höhere Kosten verursachen würden.

Selbstbeteiligung: Durchschnittlich wird bei jeder Krankenversicherung für Hunde und Katzen ein Eigenanteil gefordert, wenn die Versicherung beansprucht wird. Dabei werden durchschnittlich 20 % pro Rechnung fällig, die der Tierbesitzer selber aufbringen muss.

Versicherungsmodell: Je nach Modell steigen die Kosten einer Versicherung. Die günstigste Alternative ist daher die OP- Versicherung, die neben der OP auch alle chirurgischen Eingriffe abdeckt. Im Vergleich zur Vollversicherung sind jedoch andere Krankheitsfälle nicht abgedeckt.

GOT – Gebührenordnung für Tierärzte

Tierärzte sind verpflichtet, für eine Leistung den Mindestbeitrag laut Gebührenordnung zu berechnen. Laut der Verordnung dürfen sie neben dem einfachen Satz auch den 3-fachen Satz verlangen.

Bei Versicherungsabschluss ist es daher wichtig, an die GOT zu denken und den Tierarzt zu fragen, mit welchem Satz aus der GOT er abrechnet. Ist der Satz bekannt, sollte mit der Tierkrankenkasse geklärt werden, ob diese auch den 3-fachen Satz erstattet, wenn der Tierarzt nach diesem seine Rechnung schreibt.