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Fische Anatomie und Physiologie

Kaum ein anderes Tier hat sich an das Leben im Wasser so gut angepasst wie der Fisch. Nicht allein der stromlinienförmige Körperbau begünstigt sein Leben im nassen Element, auch seine Wahrnehmung ist optimal an das Wasser angepasst. Da das offene Wasser kaum Orientierungspunkte bietet, hat sich beispielsweise der Geruchssinn der Fische sehr stark ausgeprägt: so können etwa Haie Blut auf riesige Distanzen wittern. Aber auch mit ihrem Seitenlinienorgan sind sie gut ausgerüstet, denn mithilfe dieses Organs können sie selbst schwächste Meeresströmungen wahrnehmen.

Die Atmung unterscheidet sich deutlich von der anderer Tiere. Sie können über Kiemen den im Wasser befindlichen Sauerstoff aufnehmen. Darüber hinaus haben sie auch Techniken entwickelt, die ihnen helfen, in sauerstoffarmem Wasser zu überleben Welse nutzen beispielsweise eine sogenannte Darmatmung: sie schlucken Luft an der Wasseroberfläche und diese gelangt in den gut durchbluteten Darm. Hier wird der Sauerstoff vom Blut aufgenommen.

Auch das Problem des Auftriebs haben die Fische geschickt gelöst. Die meisten Fische besitzen eine Schwimmblase, die es ihnen ermöglicht, die Tiefe im Wasser zu bestimmen. Dazu vergrößert und verkleinert sich die Blase, je nachdem, wohin die Fische schwimmen wollen. Einige wenige Fische wie etwa die Haie und Makrelen besitzen keine Schwimmblase. Haie müssen deswegen unablässig schwimmen, um die entsprechende Tiefe zu halten. Doch bringt ein Fehlen der Schwimmblase auch Vorteile, denn ohne Schwimmblase können Fische viel schneller auf- und abtauchen.