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Fische Körperbau

Den Körper der Fische teilt man ein in Kopf, Rumpf und Schwanz. Der Kopf umfasst den Bereich vom Maul bis zu den hinteren Kiemendeckeln. Daran schließt sich der Rumpf an, der sich bis zur Afteröffnung erstreckt. Den letzten Teil des Fisches bildet der Schwanz. Diesen kann man nochmals untergliedern in Schwanzflosse und Schwanzstiel.

Fische können ganz verschiedene Körperformen aufweisen; manchmal ist ihr Körper hochrückig, manchmal schlangenförmig und manchmal lang gestreckt wie eine Zigarre oder ein Torpedo. Ihre Körperform steht in engem Zusammenhang mit ihrer Lebensweise. Eine lang gestreckte Körperform haben zum Beispiel Hechte und Makrelen. Diese müssen sich im Wasser pfeilschnell bewegen können, um ihre Beute zu fangen bzw. nicht zur Beute anderer Fische zu werden.

Einige Fische haben sogar eine ganz flache Form, so z. B. die Plattfische und die Rochen. Diese sahen in einer früheren Phase der Evolution der Mehrzahl heute lebender Fische ähnlich. Doch nach und nach stellte sich die abgeplattete Körperform als Vorteil heraus. Plattfische wie der Steinbutt leben räuberisch am Boden des Meeres. Um ihren Feinden aufzulauern, vergraben sie sich im Schlamm des Meerbodens. Aufgrund ihrer sehr guten Tarnung werden sie so von ihren potenziellen Beutetieren nicht erkannt. Hinzu kommt, dass ihre Haut aussieht, als sei sie von Steinen übersät.

Die Größe der Fische ist sehr variabel: der größte Fisch ist der Walhai mit einer Länge von etwa 12 Metern. Der kleinste Fisch misst gerade einmal 8,6 mm. Ihn bezeichnet man als Zwerggrundel.