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Der Lebensraum der Fische

Fische findet man in beinahe allen Gewässern der Erde. Im Laufe ihrer Evolution haben sie sich sowohl an den Aufenthalt im Süß- als auch im Salzwasser angepasst. Mit den Weltmeeren steht ihnen ein weiter und tiefer Lebensraum zur Verfügung. Doch das Meer ist keinesfalls ein Lebensraum, in dem immer die gleichen Bedingungen herrschen: so ist das Leben in einem Korallenriff etwas völlig anderes als das Leben in einem Küstengewässer oder gar in der Tiefsee. Deshalb haben sich die Fische auch die jeweiligen Bedingungen angepasst. Tropische Korallenriffe befinden sich meist nicht weit unter der Meeresoberfläche und sind deshalb von Licht durchflutet. Sie bieten vielen Fischen in unzähligen Verstecken Schutz. Die Tiefsee ist dunkel, doch keineswegs lebensfeindlich. Hier gibt es eine Vielzahl an Fischen und anderen Lebewesen, von denen bisher nur ein Bruchteil entdeckte wurde. An die oft niedrigen Temperaturen und den hohen Druck haben sich die Fische durch ein langsames Wachstum und ein sehr leichtes Skelett angepasst. Zudem verfügen sie über spezielle Wahrnehmungsorgane, die ihnen die Orientierung in größter Dunkelheit ermöglichen. Insbesondere die Wahrnehmung von schwächsten Meeresströmungen ist bei ihnen gut ausgebildet.

Ein weit engerer Lebensraum steht den Süßwasserfischen zur Verfügung. Sie können sich meist nur in den engen Grenzen eines Sees oder Flusssystems bewegen. Doch ihrem Lebensraum verdanken sie es auch, dass sie Meister der Anpassung geworden sind.