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Die Fische und der Mensch

Seit jeher hat der Fisch eine große Bedeutung für den Menschen. Insbesondere als Nahrungsmittel wird er seit Jahrtausenden geschätzt. Schon früh begann man mit der systematischen Zucht der Fische. Doch gegenwärtig werden die Grenzen der Fischzucht deutlich. Gerade durch Durchflussanlagen und Netzgehegehaltungen wird auch die Umwelt durch die Fischzucht beeinflusst. Noch größere Probleme bringt der Fischfang auf den Weltmeeren: dort besteht die akute Gefahr der Überfischung der meisten dort lebenden Arten. Internationale Regelungen sind notwendig.

Eine sehr alte Form des Fischfangs stellt das Angeln dar, es wird heutzutage hauptsächlich als Hobby betrieben, da die hier geangelten Fischmengen in keiner Relation zu den in Schleppnetzen gefangenen oder den in Teichwirtschaften gezüchteten Tieren stehen. Trotzdem unterliegt der Angelsport strengen Regelungen: Angeln darf nur derjenige, der sowohl einen Fischereischein als auch einen Fischereierlaubnisschein besitzt. Auch die Schonzeiten und Schongebiete der Fische gilt es streng einzuhalten. Tiere, die zu jung sind, dürfen auch nicht gefangen werden. Denn diese müssen den Bestand erhalten. Als Naturliebhaber sollte sich jeder Angler an diese Regeln halten.  

Wie groß die Bedeutung des Fisches für den Menschen ist, zeigt sich in vielen Märchen, Mythen und Religionen. Immer wieder wird der Fisch dort mit mächtigen Gottheiten in Verbindung gebracht. Der Respekt der Menschen vor dem Fisch, der in zahlreichen alten Erzählungen deutlich wird, sollte auch Vorbild für den aktuellen Umgang mit der Natur werden.