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Hering

Die Heringe, die  zu den beliebtesten Speisefischen der Welt zählen, leben in riesigen Schwärmen. Lange Zeit gehörten sie in Küstenregionen zu einem der wichtigsten Nahrungsmittel. Heute ist ihr Bestand stark geschrumpft. Insbesondere der atlantische Hering war über viele Jahrhunderte hinweg ein wichtiges Handelsgut. Diese Heringe findet man in vielen Regionen des Nordatlantiks: so zum Beispiel in der Ost- und Nordsee, vor Norwegen, Island, Grönland und sogar vor North Carolina. Sie schwimmen sowohl in Küstennähe als auch in Tiefen von 360 Metern durch die Meere.

Heringe ernähren sich hauptsächlich von tierischem Plankton, so zum Beispiel von Schnecken, kleinen Krebstieren und Fischlarven. Sie erreichen eine Länge von bis zu 40 cm und werden über 20 Jahre alt.

Ihre Bedeutung für das Ökosystem Meer ist deshalb so groß, weil sie die Nahrung für viele andere Meeresbewohner bilden. Besonders in Schwärmen bieten sie einen beeindruckenden Anblick. Ihre Rücken leuchten in gelben, grünen und blauen Farben. Hinzu kommt oft ein leichter, purpurner Schimmer. Die Seiten schimmern wie Silber. Nicht umsonst tragen sie den Beinamen „Silber des Meeres“.

Aufgrund ihres Auftretens in Schwärmen werden sie häufig in großen Mengen durch Schleppnetze gefangen. Die Ortung der Schwärme erfolgt über ein Echolot. Für Schwärme, die sich in Küstennähe aufhalten, hält man Stellnetze bereit.