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Makrele

Makrelen haben eine lang gestreckte, beinahe elegante Körperform. Dieser Körperbau macht sie zu äußerst schnellen und beweglichen Fischen. Markant an ihnen ist auch die gegabelte Schwanzflosse. Ihre Haut hat eine grünblaue Farbe. Außerdem weisen sie Querstreifen auf, die sich über den Rücken ziehen. Die Schuppen der Makrele sitzen tief und fest. Leicht zu erkennen sind die Makrelen zudem durch ihre fünf sogenannten Flössel. Dabei handelt es sich um kleine Flossen, die sich zwischen Rücken- und Afterflosse befinden. Makrelen erreichen eine Länge von 30 bis 50 cm, ihr Höchstalter beträgt in der Regel 11 Jahre.

Makrelen leben wie die Heringe in Schwärmen. Im Sommer schwimmen sie nahe der Wasseroberfläche, im Winter ziehen sie sich in größere Tiefen von etwa 100 Metern zurück.

Makrelen ernähren sich von tierischem Plankton wie Krebsen oder Flügelschnecken. Sie brauchen eine Ruhezeit während des Winters, dann nehmen sie auch keine Nahrung auf. Enormen Hunger haben sie jedoch nach der Laichzeit, gegen Ende des Frühjahrs. Dann jagen sie auch die Brut von Dorschen, Heringen und Sprotten.

Makrelen weisen eine anatomische Besonderheit auf: sie besitzen keine Schwimmblase. Diese dient Fischen normalerweise dazu, die Wassertiefe zu bestimmen, in denen sie sich bewegen möchten. Allerdings erfolgt die Regulierung der Tiefe über die Schwimmblase relativ langsam. Ohne eine Schwimmblase können die Makrelen besonders schnell in größere Tiefen hinabstoßen oder auch rasch an die Oberfläche schwimmen.