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Steinbutt

Den Steinbutt schätzten schon die Römer als Delikatesse, er zählt zu den edelsten Vertretern der sogenannten Plattfische. Diese Plattfische, zu denen auch der Heilbutt, die Flunder und die Seezunge gehören, haben eine charakteristische flache Körperform, die es ihnen ermöglicht, sich gut nahe dem Meerbodens zu tarnen. Die Unterseite ist dagegen weiß.

Die Körperform des Steinbutts ähnelt im Vergleich zu anderen Plattfischen am ehesten einer Scheibe. Die Tarnung ist zudem durch Knochenhöcker perfektioniert, die wie Steine aussehen. Heimisch ist er im Mittelmeer, im Schwarzen Meer sowie in der Nord- und Ostsee. Einige Exemplare hat man erfolgreich bereits auch in der Nähe Neuseelands ausgesetzt. Er liebt warme Gewässer, die nicht allzu tief sind. Tiefer als 20 bis 70 Meter taucht der Steinbutt selten.

Der Steinbutt gehört zu den Raubfischen, in seinem Maul befinden sich viele scharfe Zähne. Er ernährt sich von Muscheln, Krebsen und kleinen Bodenfischen. Er erreicht eine Länge von etwa einem Meter und wiegt dann rund 12 kg.

Der Steinbutt laicht in den Monaten April bis August. Dabei legt das Weibchen zwischen 10 und 15 Millionen Eier. Interessant ist, dass die jungen Larven des Steinbutts noch eine symmetrische Form haben, erst mit zunehmendem Alter wandert das Auge zu einer Körperseite.