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Barsch

Bei den Flussbarschen handelt es sich um Raubfische. Eng verwandt mit ihm sind Kaulbarsch, Schrätzer, Zander und Zingel. Seine Gestalt ist beeindruckend: der Körper ist flach und sein Rücken erinnert fast an einen Stiernacken. Auf diesem befinden sich zwei große Rückenflossen. Die vordere Rückenflosse weist 12 bis 17 stachelige Flossenstrahlen auf. Trotz seines kämpferischen Aussehens ist der Flussbarsch relativ klein, er wird nur 20 bis 35 Zentimeter lang. Einige der Flussbarsche sind so farbig, dass sie beinahe wie Zierfische aussehen. Außerdem haben Flussbarsche eine Art Panzer; dieser entsteht durch besondere Schuppen, die sehr fest sitzen. Der vordere Rand der Schuppen ist zudem leicht gezähnt.

Den Flussbarsch findet man in fast allen Binnengewässern Deutschlands sowie auch im Brackwasser der Ostsee. Er lebt hauptsächlich in stehenden Gewässern oder in solchen, die sehr langsam fließen. Jüngere Flussbarsche leben im Schwarm, erst mit zunehmendem Alter entwickeln sie sich zu Einzelgängern. Im Schwarm jagen sie ihre Beute gemeinsam, treiben sie systematisch zusammen. Sie ernähren sich von Zuckmückenlarven, Krebsen, Hüpferlingen, Eintagsfliegenlarven, Flohkrebsen, aber auch von Fröschen und kleinen Fischen. Bisweilen wird der Flussbarsch auch zum Kannibalen und verzehrt den eigenen Nachwuchs.

Flussbarsche schmecken selbst außergewöhnlich gut, doch werden sie nur selten angeboten, denn leider bieten sie aufgrund ihrer Größe nur wenig Fleisch.