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Brasse

Die Brasse gehört zur Familie der Karpfenfische. Sie hat einen hohen Rücken und ist seitlich abgeflacht. Brassen erreichen gewöhnlich eine Länge von 30 bis 50 Zentimetern. Ihr durchschnittliches Gewicht beträgt sieben Kilo. Besonderes Kennzeichen der Brassen ist ihr tief hängender Körper und der unsymmetrische Schwanz, der tief eingeschnitten ist. Daneben erkennt man sie auch gut an ihrer ungewöhnlich langen Afterflosse.

Der Rücken der Brasse hat eine dunkelgraue Farbe, die Flanken sind dagegen heller und erscheinen hellgrau bis silbrig. Werden die Fische älter, so erhalten die Flanken jedoch einen gelblichen Farbstich. Die Brasse ist ein Fisch, der sich leicht seiner Umgebung anpassen kann. Deshalb ist er auch weit verbreitet und gehört nicht zu den gefährdeten Arten.

Brassen leben hauptsächlich in Gewässern, die ruhig fließen, sowie in Seen und Teichen, die einen hohen Nährstoffgehalt haben. Dort fühlen sie sich nahe des schlammigen Grunds wohl. Häufig wühlen sie den Grund kräftig auf, wenn sie auf Nahrungssuche sind. Dadurch können sie durch Angler auch sehr schnell ausfindig gemacht werden.

Häufig wird die Brasse mit der Güster verwechselt, da diese der Brasse sehr ähnlich sieht. Der Unterschied zwischen beiden ist eindeutig an einem Detail zu erkennen: die Brustflossen der Brasse reichen – im Gegensatz zu den Brustflossen der Güster – bis zu den Bauchflossen.

Die Brassen sind keine sehr beliebten Speisefische, denn leider weisen sie sehr viele Gräten auf.