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Hecht

Kaum ein Fisch wird von Anglern so geschätzt wie der Hecht. Sein Äußeres ist markant: die Rückenflossen sind weit zurückgesetzt, das oberständige Maul mit Hunderten Zähnen ist flach und breit, die Schuppen weisen gelbe Flecken auf, der Rücken glänzt bronzen oder olivgrün. Ihr ganzer Körper ist für die Jagd ausgerichtet: haben sie ihre Beute erspäht, schnellen sie wie ein Pfeil aus ihrem Versteck und schnappen mit ihren messerscharfen Zähnen zu. Der Hecht ist ein Raubfisch, er ernährt sich von Rotaugen, Schwarmfischen, aber auch von kleinen Vögeln, Fröschen, Mäusen und Ratten. Hechte sind daneben auch Kannibalen, gerne fressen sie kleinere Tiere ihrer Art. Sie verbringen ein Leben als Einzelgänger, in dem sie allein jagen und leben.

Hechte sind weit verbreitet, man findet sie in Flüssen genauso wie in Seen. Am häufigsten halten sie sich jedoch an flachen Ufern auf. Einige Hechte findet man auch in leicht salzhaltigem Wasser, z. B. an der Ostseeküste.

Hechte können ein Gewicht von bis zu 20 kg erreichen. Meist haben sie eine Länge von 40 bis 80 cm. Ihr maximales Alter beträgt 15 Jahre.

Das trockene Fleisch der Hechte ist sehr beliebt, denn es schmeckt nur nicht sehr gut, sondern weist auch einen besonders geringen Fettgehalt auf. Etwas hinderlich sind allerdings die Y-Gräten, die sehr spitz sind. Man kann diese jedoch sehr leicht entfernen.