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Zander

Den Zander kennt man auch unter verschiedenen anderen Namen, so wird er zum Beispiel auch als Schill, Sander, Fogasch oder Hechtbarsch bezeichnet. Die Bezeichnung Sander war bis ins 20. Jahrhundert in Deutschland üblich, in den 1930er Jahren einigte man sich jedoch auf eine einheitliche Schreibweise mit Z.

Der Körper des Zanders ist länglich. Markant sind seine Rückenflossen: wie bei vielen Barschartigen bestehen die vorderen Rückflossen aus spitzen Stachelstrahlen. Er besitzt ein langes, tief gespaltenes Maul und einen abgeflachten Kopf. Die Schuppen des Zanders sind verhältnismäßig klein. Der Rücken hat eine dunkle, olivgrüne Farbe. An den Seiten befinden etwa acht dunkle Streifen. Nach unten wird die Haut nach und nach heller. Der Bauch des Zanders ist weiß, fast silbrig.

Der Zander zählt zur Familie der Barsche. Er stammt ursprünglich aus Osteuropa; heute findet man ihn jedoch in Gewässern Mittel- und Westeuropas. Der Zander ist vorwiegend in nährstoffreichen, trüben Seen und in langsam fließenden Gewässern zu finden. Diese Gewässer sind meist nicht sehr tief und weisen einen geringen Pflanzenwuchs auf. Wäre der Pflanzenwuchs üppiger, bekäme der Zander Konkurrenz von Hecht und Barsch.

Bei dem Zander handelt es sich um einen Raubfisch, er jagt jedoch weit kleinere Fische als der Hecht – für größere Fische ist sein Magen zu klein. Zur Nahrung der Zander gehören Moderlieschen, Ukeleien, Rotaugen, kleine Hasel und Döbel.