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Kawarimono

Unter die Gruppe der Kawarimono gehören alle Kois, die keine metallisch glänzende Haut haben und in keine andere Varietät passen. Diese Gruppe erweitert sich permanent, da viele Neuzüchtungen unter die Kawarimono fallen. Die Abstammung dieser Kois ist zum Teil unsicher. Zwar gibt es kaum einheitliche Merkmale der Kawarimono, dennoch gelten für sie die gleichen Kriterien für eine Bewertung wie für andere Kois. Das Muster sollte möglichst deutlich und regelmäßig sein und eine große Randschärfe besitzen. Die Farben sollten so rein wie möglich sein. Bei Wettbewerben müssen sich Kawarimonos keineswegs hinter „Königsklassen“ wie den Sanke, den Showa oder den Kohaku verstecken.

Die Züchtung ist für Anfänger äußerst schwierig. Die Zeichnungen und Farben der Kawarimono sind oft ungewöhnlich. Meist kann man den Wert eines Jungtieres nur sehr schwer bestimmen, denn die Entwicklung des Musters ist nur schwer abzusehen. Hierfür ist also viel Erfahrung notwendig.

Unter den Kawarimono gibt es viele einfarbige Exemplare, so zum Beispiel Kois, die nur Weiß (Shiro Muji), Schwarz (Magoi), Rot (Higoi), Gelb (Kigoi) oder Purpurfarben (Benigoi) sind. Aber auch Kawarimonos mit Zeichnungen gibt es – so zum Beispiel einen schwarzen Koi (Hageshiro), dessen Kopf und dessen Flossen jedoch Weiß sind. Auch Albinos (Akame Kigoi) gibt es unter den Kawarimono. Diese sind erwartungsgemäß Weiß und haben rote Augen.