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Sanke

Viele Koi-Liebhaber erfreuen sich an der Zucht der Sanke. Diese Sanke können auf Wettbewerben hohe Preise erhalten, denn sie sind ähnlich beliebt wie die Utsurimono oder die Kohaku. Neben der Bezeichnung Sanke verwendet man aber auch den Namen Taisho Sanshoku. Gebräuchlicher ist jedoch die Bezeichnung Sanke. Den Namen Taisho Sanshoku erhielt der Sanke während einer Ausstellung im Jahr 1914. Dort sah der Sohn des Kaisers der Taisho-Periode erstmals einen Koi. Die Begeisterung des Sohnes war so groß, dass der Sanke folglich diesen ehrenvollen Beinamen erhielt.

Sanke sind leicht an ihren drei Farben zu erkennen, die zusammen die Zeichnung auf ihrem Rücken bilden. Die Muster bestehen aus Rot und Schwarz, die Grundfarbe ist Weiß. Wie bei den meisten Koi-Varietäten ist auch hier die Brillanz der Farbe wichtig: bei dem Weiß sollte es sich wirklich um eine Schneeweiß handeln, das Schwarz sollte tief sein und kein Grau, das Rot muss kräftig sein und genügend Randschärfe mit dem Weiß bilden, sodass es zu keiner Randunschärfe kommt. Der Kopf des Sanke sollte frei von Sumis sein. Dort sollte sich lediglich ein Hi-Muster befinden – möglichst in Form eines U. Dieses Hi darf jedoch nicht im Gesicht liegen, das Gesicht sollte nur weiß sein. Die Sumi-Zeichnung beginnt im besten Fall an den Schultern.

Da ein Sanke mit drei Farben relativ bunt wirkt, muss die Zeichnung besonders regelmäßig sein, damit das Aussehen des Sankes noch genügend Ausgewogenheit vermittelt. Auch die Sumi-Muster sollten aus diesem Grund auf ein Mindestmaß reduziert sein.