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Showa Sanshoku

Ein Showa Sanshoku, oder auch kurz Showa genannt, hat eine schwarze Grundfarbe und rote und weiße Flecken. Für einen Anfänger ist eine solche Definition jedoch äußerst verwirrend, denn dieser kann häufig nur schwer erkennen, welche die Grundfarbe des Kois ist. Somit sieht er auch keinen Unterschied zwischen einem Showa und einem Sanke, denn beide haben rote, weiße und schwarze Hautpartien. Hierzu muss man sich allerdings bewusst sein, dass die Definition des Showa historische Wurzeln hat. Als der Showa erstmals gezüchtet wurde, hatte er hauptsächlich eine schwarze Farbe. Gerade durch ihre Schwärze waren sie so beliebt bei den Züchtern. Heute jedoch hat sich der Geschmack verändert: Man strebt vielmehr ein Gleichgewicht der Farben an, keine soll mehr das Aussehen der Kois dominieren.

Unterschiede zwischen Showa und Sanke erkennt der Fachmann hauptsächlich an den Sumi. Sanke haben eher runde Sumi, die sich meist auch nur am Rücken befinden. Bei den Showa erscheinen die Sumi als Streifen. Diese befinden sich im Gegensatz zu den Sanke auf dem ganzen Körper, zumindest weit unterhalb der Körperseiten und auch am Kopf.

Farbe und Muster bestimmen den Wert eines Showa Sanshoku maßgeblich. Das Weiß sollte makellos sein, im Idealfall ein Schneeweiß. Ein gelber Farbstich senkt den Wert eines Showas erheblich. Das Rot muss eine einheitliche Tiefe besitzen, die Ränder müssen extrem scharf sein. Bisweilen variiert die Farbe der roten Flecken von Koi zu Koi, dennoch muss jeder einzelne Koi eine einheitliche Farbe haben; ein Wechsel zwischen einem Rosaton und einem Dunkelrot ist ungünstig. Das Schwarz sollte ebenso wie das Rot sehr tief sein, nur so entsteht ein starker Kontrast zum Weiß. Das Schwarz muss darüber hinaus leicht glänzen, fast so, als hätte man den Koi lackiert. Manchmal zeigen Kois graue und blaue Flecken statt den erhofften schwarzen. Das sollte jedoch nur bei Jungtieren der Fall sein, sie werden ihre richtige Färbung nach der Geschlechtsreife erhalten.

Das ideale Muster des Showa Sanshoku besteht aus gleichmäßig verteilten roten, weißen und schwarzen Farbbereichen. Gleichmäßig bedeutet in diesem Zusammenhang auch: keine Farbe sollte auf einer Körperhälfte des Showa dominieren. Die größte Ausgewogenheit hat ein Muster bei dem sich die Farbbereiche beinahe wie auf einem Schachbrett abwechseln. Vor allem am Kopf sollten alle drei Farben erscheinen.

Seinen Namen hat der Showa durch das Datum seiner erstmaligen Zucht. Diese war im Jahr 1920, während der sogenannten Showa-Zeit, als der Kaiser Tenno Hirohito Japan regierte.