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Utsurimono

Zu einer äußerst beliebten Koi-Varietät gehören die Utsurimono, gerade sie haben in der Vergangenheit durch gezielte Züchtungen einzigartige Zeichnungen hervorgebracht.

Schwarz ist die Grundfarbe der Utsurimono. Übersetzt man den Namen ins Deutsche, so heißt diese Koi-Varietät die „Harmonie-Sorte“. Bei den Utsurimono unterscheidet man drei Formen, je nachdem, welche Farbe zum Schwarz hinzutritt. So gibt es Utsurimono mit roten (Hi Utsuri), weißen (Shiro Utsuri) und gelben Flecken (Ki Utsuri). Der Wert des Utsurimono bemisst sich nach der Formschönheit der Zeichnung, genauer: nach der Regelmäßigkeit und Randschärfe der Farbflecken. Ideal ist eine nahezu spiegelbildliche Anordnung der Flecken auf beiden Körperseiten.

Im Gegensatz zu anderen Koi-Varietäten dürfen die Flecken des Utsurimono etwas größer ausfallen, damit sich die farbigen Anteile gegen die Grundfarbe Schwarz durchsetzen können. Auch auf die gleichmäßige Verteilung der Flecken wird bei den Utsurimonos besonders geachtet; hier wünscht man sich oft, dass sich die Flecken vom Schwanz bis zum Kopf verteilen. Die Brustflossen sollten sogenannte Sumi-Streifen bzw. „Tusche“-Streifen enthalten.

Woher der Utsurimono kommt, ist nicht geklärt. Spekuliert wird darüber, ob sie eventuell direkte Nachfahren der Magois sind und vermutlich in den 20er Jahren des 20.Jahrhunderts erstmalig gezüchtet wurden.

Nicht verwechseln darf man die Utsurimonos mit den Bekkos. Auch bei diesen gibt es drei Formen: rote, weiße und gelbe. Doch im Unterschied zu den Utsurimonos ist die Grundfarbe der Bekkos nicht Schwarz, sondern bunt. Das Verhältnis der bunten und schwarzen Anteile ist also ein anderes.