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Zierfische

Zierfische sind besonders dekorative Fische. Sie werden meist in Aquarien gehalten; man importiert sie häufig aus Asien, aber auch in Europa werden sie gezüchtet. Manche fängt man auch direkt in der Natur.

Zierfische sind relativ günstige Haustiere. Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass es sich um Lebewesen handelt und nicht um eine Ware. Wer sich also ein Aquarium und die entsprechenden Fische zulegen möchte, sollte sich zum Wohle der Tiere und letztlich zur eigenen Freude mit den Gewohnheiten und Besonderheiten der Zierfische beschäftigen.

Das Futter ist für eine optimale Haltung genauso wichtig wie die Qualität des Wassers. Das Futter sollte stets genug Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Kohlenhydrate und Ballaststoffe enthalten. Kohlenhydrate werden von Fischen oft in Fett umgewandelt. Dies sollten Besitzer von Zierfischen wissen, denn gibt man den Zierfischen zu viele Kohlenhydrate, so entstehen die bekannten Fettlebern, die häufig zum Tod der Fische führt.

Auch die Wasserqualität muss stets vom Besitzer der Zierfische überprüft werden. Es sollte klar und rein sein; daneben sollte es wenige Bakterien enthalten. Leitungswasser ist ungeeignet, Zierfische sind ein anderes Wasser aus ihrer natürlichen Umgebung gewohnt. Das Wasser muss also für die Zierfische zunächst aufbereitet werden.

Wer regelmäßig das Wasser wechselt, kann dafür sorgen, dass das Wasser von gleichbleibend hoher Qualität bleibt. Auch ist es ratsam, genügend Platz für die Zierfische einzuplanen. Grob sollte man für einen Zentimeter Fisch zwei Liter Wasser verwenden.

Im Gegensatz zu einer Haltung von Hunden und Katzen sind Fische relativ anspruchslos. Dennoch ist auch hier eine umsichtige Pflege und Haltung notwendig.