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Zwergbuntbarsche

Diese Barsche erreichen eine Länge von maximal 10 cm und beeindrucken durch Farbenpracht und besonders attraktive Zeichnungen. Zwergbuntbarsche gelten eher als anspruchsvolle Tiere, sie sind deshalb dem fortgeschrittenen Aquarianer zu empfehlen. Aquarianer sollten auf eine angemessene Begrünung des Beckens achten: Zwergbuntbarsche lieben dichte Pflanzengruppen und Wurzelwerk, zwischen dem sie sich verstecken können.

Das Wasser sollte weich und schwach sauer sein. Die ideale Wassertemperatur liegt bei 23 bis 25 Grad Celsius. Einige Arten verlangen im Winter eine andere Temperatur: Für sie reichen dann 17 bis 19 Grad völlig aus.

Zwergbuntbarsche fressen gern Lebendfutter, das auch möglichst abwechslungsreich an die Fische gegeben werden sollte. Trockenfutter vertragen Zwergbuntbarsche zwar auch, dennoch sollte es nicht zur ihrer Standardnahrung gehören. Besondere Vorsicht ist angebracht, wenn man Krankheiten behandeln muss, denn Zwergbuntbarsche reagieren sehr empfindlich auf Gifte und Medikamente.

Zwei Brutpflegestrategien sind bei den Zwergbuntbarschen am häufigsten verbreitet, deshalb teilt man sie auf in Höhlenbrüter und Offenbrüter. Höhlenbrüter verstecken ihre Eier, besonders gern an der Decke von Blumentöpfen, die man zuvor umgestülpt im Aquarium versenkt hat. Die intensive Pflege des Nachwuchses zeigt sich zum Beispiel am Verhalten der Weibchen: Diese befächeln die Eier stets mit frischem Wasser. Nach dem Schlüpfen der Jungen werden diese zunächst versteckt – und zwar in Spalten und flachen Gruben. Binnen einer Woche schwimmen die Jungfische frei im Aquarium. Die Offenbrüter verhalten sich bei der Aufzucht ähnlich, nur dass sie die Eier offen auf Steinen ablegen.