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Killifische

Killifische werden auch eierlegende Zahnkarpfen genannt. Sie gehören zur Gruppe der Zahnkärpflinge. Den ersten Killifisch fand man in Nordamerika, genauer: in den Entwässerungsgebieten der holländischen Kolonie, die man auch Kills nannte. Später ging man zur Unterscheidung zwischen eierlegenden und lebendgebärenden Zahnkarpfen über. Auch wenn man in der Wissenschaft davon ausgeht, dass diese Unterteilung nicht richtig ist, so wird sie doch von vielen Zierfisch-Liebhabern noch verwendet. Eierlegende Zahnkarpfen stellen gegenüber den lebendgebärenden Zahnkarpfen eine Besonderheit dar.

Killifische sind klein bis mittelgroß. Sie ähneln in ihrer Form dem Hecht. Oft leben sie in kleinen, flachen Gewässern, in denen ein üppiger Pflanzenwuchs herrscht. Einige Arten können sowohl im Salz- auch im Süßwasser leben. Sei fressen gerne Insekten und Larven, daneben nehmen sie aber auch pflanzliche Nahrung zu sich. Im Aquarium sollte man deshalb für viel Pflanzenwuchs und eine große Zahl an Verstecken sorgen.

Im Gegensatz zu den Salmlern leben die Killifische als Einzelgänger. Deshalb ist die Haltung in einem Artbecken zu empfehlen, ein Becken also, in dem nur eine Art lebt. Fremden Arten gegenüber, ja sogar bei Artgenossen, verhalten sich die Killifische nicht selten aggressiv. Handelt es sich um ein kleineres Becken, so empfiehlt es sich, dass man ein Männchen und mehrere Weibchen ins Aquarium setzt.