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Labyrinthfische

Einige Labyrinthfische werden auch als Kletterfische bezeichnet. Das Außergewöhnliche an ihnen ist das sogenannte Labyrinthorgan, das ihnen die Aufnahme von atmosphärischem Sauerstoff erlaubt. Das verschafft ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Fischen, wenn der Sauerstoffgehalt im Wasser absinkt. Ein solches Absinken des Sauerstoffgehaltes kommt in stehenden und warmen Gewässern häufig vor. Zur Aufnahme von Sauerstoff schnappen die Labyrinthfische kurz an der Oberfläche nach Luft.

Für Aquariumsbesitzer, die Labyrinthfische halten, ist es wichtig, dass sie ihren Fischen die Gelegenheit geben, auf diese Weise nach Luft zu schnappen. Ist dies nicht möglich, so füllt sich das Labyrinth mit Wasser und die Labyrinthfische müssen ersticken. Diese besondere Atmung ermöglicht es den Labyrinthfischen, das Wasser zeitweise zu verlassen. Eine Art ist sogar dazu befähigt, dies aktiv zu tun: die Kletterfische.

Der Labyrinthfisch lebt in den Gewässern Südostasiens, Indonesiens und auch in Afrika, Südkorea und China. Einige Arten werden sehr groß – bis etwa 60 cm. Gerade die großen Arten sind als Speisefisch sehr beliebt. Der Labyrinthfisch ist ein reiner Süßwasserfisch. Labyrinthfische weisen eine ungewöhnliche Farbenpracht auf, wodurch sie zu beliebten Zierfischen geworden sind. In der Haltung sind sie wegen ihrer Anspruchslosigkeit meist sehr einfach. Wichtig ist jedoch die korrekte Wärme des Wassers, die bei 23-26 Grad Celsius liegen sollte. Das Aquarium kann durchaus sonnig stehen.