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Süß- und Salzwasseraquaristik

Weit häufiger als Salzwasseraquarien findet man Süßwasseraquarien. Es eignet sich besonders für Einsteiger. Die Gründe sind schnell genannt: In einem Süßwasserbecken kann man oft mehr Fische unterbringen als in einem Salzwasserbecken. Zierfische aus dem Meer benötigen in der Regel einfach mehr Platz. Zierfische für das Süßwasser sind weit verbreitet, man findet sie in jedem Fachgeschäft; die Suche nach Salzwasserfischen gestaltet sich dagegen oft schwieriger. Süßwasserfische sind zudem auch oft robuster; Fehler wirken sich nicht so gravierend aus. Zierfische aus dem Meer reagieren jedoch meist empfindlich auf eine Verschlechterung der Wasserqualität. Auch das Züchten von Süßwasserfischen ist einfacher. Letztlich spielen die Kosten keine unerhebliche Rolle bei der Wahl des Süßwasseraquariums: sowohl das Becken als auch die Fische sind wesentlich günstiger. Kurzum: für alle, die sich kaum mit der Aquaristik auskennen und ein neues Hobby suchen, ist es ratsam, ein Süßwasserbecken einzurichten.

Hinsichtlich der Süßwasserbecken muss man noch eine weitere Entscheidung fällen: soll es ein tropisches Süßwasserbecken oder lieber ein Kaltwasserbecken sein? In Kaltwasserbecken siedelt man Fische an, die von Natur aus geringere Temperaturen gewohnt sind. Hierzu zählen Fische wie der Goldfisch, der Sonnenbarsch oder der Bitterling. Kaltwasserbecken sind in der Regel etwa größer als tropische Süßwasserbecken, weil auch die Kaltwasserfische im Durchschnitt größer sind. Mehr Arten gibt es im Handel allerdings für tropische Süßwasserbecken. Beliebt sind hier die Salmler, Guppys, Mollys, Platys, Welse und Buntbarsche.

Meerwasseraquarien sind nur für solche Aquarianer geeignet, die schon Erfahrung mit der Süßwasseraquaristik gemacht haben. Für die Herstellung von Meerwasser versetzt man gewöhnlich einfach frisches Wasser mit einer Salzmischung. Allerdings ist in Salzwasseraquarien ein gutes Filtersystem unentbehrlich, denn nur so kann man garantieren, dass sich genügend Sauerstoff im Wasser befindet und dass der Ammoniakgehalt, der durch die Ausscheidungen der Fische natürlich ansteigt, nicht zu hoch ist.

Auch bei Meerwasseraquarien unterscheidet man zwischen tropischen Becken und Salzwasserbecken und sogar spezielle Riffbecken findet man zuweilen. Vorsicht ist bei den Fischen in Salzwasseraquarien geboten: meist sind diese weit aggressiver als Süßwasserfische. Deshalb gestaltet sich das Zusammenleben verschiedener Arten oft schwierig.