Labyrinthfische

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Einige Labyrinthfische werden auch als Kletterfische bezeichnet. Das Außergewöhnliche an ihnen ist das sogenannte Labyrinthorgan, das ihnen die Aufnahme von atmosphärischem Sauerstoff erlaubt. Sie gehören der Unterordnung der Anabantiformes an und besitzen neben den Kiemen noch genanntes Labyrinthorgan. Viele Arten sind sehr farbenprächtig und damit beliebt in der Aquarium Haltung. Das Bild zeigt einen Fadenfisch.

Labyrinthfisch – Merkmale und Lebensweise

Das Labyrinthorgan verschafft ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Fischen, wenn der Sauerstoffgehalt im Wasser absinkt. Ein solches Absinken des Sauerstoffgehaltes kommt in stehenden und warmen Gewässern häufig vor. Zur Aufnahme von Sauerstoff schnappen die Labyrinthfische kurz an der Oberfläche nach Luft.

Haltung

Für Aquariumsbesitzer, die Labyrinthfische halten, ist es wichtig, dass sie ihren Fischen die Gelegenheit geben, auf diese Weise nach Luft zu schnappen. Ist dies nicht möglich, so füllt sich das Labyrinth mit Wasser und die Labyrinthfische müssen ersticken. Diese besondere Atmung ermöglicht es den Labyrinthfischen, das Wasser zeitweise zu verlassen. Eine Art ist sogar dazu befähigt, dies aktiv zu tun: die Kletterfische.

  • Die Ansprüche an die Haltung sind beim Labyrinthfisch insgesamt aber recht hoch.
  • Der Siamesische Kampffisch zum Beispiel kann aber sehr gut auch von denjenigen gehalten werden, die weniger Erfahrung mitbringen.
  • Ein dunkles Aquarium und eine Schwimmpflanzendecke werden von den meisten Labyrinthfischen bevorzugt.
  • Zudem sollten sie nicht zu tief gehalten werden.
  • Wichtig es sich bei diesen Fischarten jedoch an die individuellen Bedürfnisse aus dem natürlichen Lebensraum zu halten.

Welche Fische zusammen mit dem Labyrinthfisch halten?

Manche Labyrinthfischarten können gut mit anderen Fischen gehalten werden, andere wiederum vertragen sich nur mit speziellen Beifischen. Ein Großteil der Arten fühlt sich zudem in einer Harem Haltung besonders wohl.

Ein Weibchenüberschuss wäre dann gefragt. Zu Auseinandersetzungen hingegen kann es kommen, wenn zu viele Männchen auf engem Raum gehalten werden. Ausreichender Platz ist demnach ebenfalls wichtig, so kann dann auch das Revierverhalten in Ruhe betrachtet werden.

Verhalten und Fortpflanzung

Die meisten Labyrinthfische machen Brutpflege. Nur wenige Arten zählen zu den Freilaichern. In der Regel werden Schaumnester gebaut, um Brutpflege zu betreiben – andere Arten wiederum sind als Maulbrüter bekannt. Das Territorialverhalten kann deshalb mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Bei der Fortpflanzung umschlingen die Männchen die Weibchen meist recht fest.

Lebensraum der Labyrinthfische

Es handelt sich bei den Fischen um carnivore Friedfische, weshalb sie sich von Zooplankton, Insekten und diversen Kleinkrebsarten ernähren. Der Labyrinthfisch lebt in den Gewässern Südostasiens, Indonesiens und auch in Afrika, Südkorea und China. Einige Arten werden sehr groß – bis etwa 60 cm. Gerade die großen Arten sind als Speisefisch sehr beliebt.

Der Labyrinthfisch ist ein reiner Süßwasserfisch. Labyrinthfische weisen eine ungewöhnliche Farbenpracht auf, wodurch sie zu beliebten Zierfischen geworden sind. In der Haltung sind sie wegen ihrer Anspruchslosigkeit meist sehr einfach. Wichtig ist jedoch die korrekte Wärme des Wassers, die bei 23-26 Grad Celsius liegen sollte. Das Aquarium kann durchaus sonnig stehen.