Hundekrankenversicherung

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Nur wenige Tiere begleiten den Menschen so treu und leben in einer so engen Beziehung zum Halter wie der Hund. Bereits seit Jahrtausenden schützt er das Eigentum des Menschen vor wilden Tieren oder bewährt sich als Jagdhund. Im Lauf der Zeit hat sich aber nicht nur das Aufgabenspektrum des Hundes verändert, auch die Sicht des Menschen auf seinen vierbeinigen Begleiter hat sich grundlegend verändert.

Hundekrankenversicherung für steigende Kosten

Inzwischen sind die Besitzer von Hunden bereit, für die medizinische Versorgung mehr Geld als noch vor 50 oder 100 Jahren auszugeben. Im gleichen Zeitraum sind aber auch die Kosten der medizinischen Versorgung gestiegen.

Und das kann in vielen Fällen zu einem Problem werden, wenn zum Beispiel Operationen durchgeführt werden müssen. Die Folge ist eine Arztrechnung von mehreren hundert Euro.

Versicherungsgesellschaften haben vor wenigen Jahren die Entwicklung erkannt, dass Herrchen und Frauchen ihren vierbeinigen Freund immer mehr als Familienmitglied wahrnehmen und dadurch auch bereit sind, die Gesundheit besser zu schützen.

Die Erkenntnis und das Potenzial eines neuen Marktes haben letztendlich zu den Hundekrankenversicherungen geführt, die nach einem ähnlichen Prinzip wie die private Krankenversicherung des Menschen arbeitet.

Hundehalter, die zu ihrem Tier eine sehr starke emotionale Bindung aufgebaut haben, oder ein Zuchtexemplar besitzen, können mithilfe einer Krankenversicherung für den Ernstfall vorsorgen.

Schutz vor Veränderungen

Damit lassen sich Veränderungen des Gesundheitszustandes schützen, welche am Ende den Besuch beim Tierarzt notwendig machen. Vor Vertragsschluss lohnt sich aber ein Blick in die Versicherungsbedingungen, denn nicht jeder Krankheitsfall ist Gegenstand einer tierischen Krankenversicherung. Dazu zählen unter anderem eine Kastration oder Sterilisation sowie Prothesen des Bewegungsapparates.

Und auf noch etwas sollten die Besitzer eines Hundes achten – einige Anbieter versichern inzwischen auch die homöopathische Behandlung der treuen Vierbeiner. Was die Höhe der Beiträge betrifft, so wirkt sich neben Alter und Gesundheitszustand auch die Rasse auf die Kosten auf. Grund ist die Tatsache, dass einige Rassen besonders anfällig für bestimmte Leiden sind.

Ist eine Hundekrankenversicherung für meinen Hund sinnvoll?

Hunde werden genauso krank wie der Mensch. Die Lebenserwartung ist deutlich geringer – das Tier wächst uns ans Herz. Da liegt es nahe, dass man versucht dem Haustier ein möglichst langes und gesundes Leben zu schenken.

Eine Hundekrankenversicherung ist vor allem dann sinnvoll, wenn sich Krankheiten auf einen längeren Zeitraum ziehen. Dies ist natürlich nicht immer leicht abzuschätzen. Handelt es sich jedoch zum Beispiel um eine anfällige Hunderasse, so kann es durchaus Sinn machen eine Krankenversicherung von vorn herein abzuschließen.

Auch dann, wenn der Geldbeutel höhere Ausgaben für Operationen nicht tragen kann. Man sollte jedoch vor einem Abschluss immer die Leistungen im Blick behalten. Die Wahl des Tierarztes darf nicht eingeschränkt sein und eine Therapiefreiheit muss gegeben sein. Auch Impfungen sollten im besten Fall mit versichert sein.