Hundeschnupfen erkennen und behandeln

Schwarzer Hund

Eine fiese Angelegenheit für Hunde ist der Hundeschnupfen. Auch Hunde können wie Menschen unter Erkältungen leiden. Die Nase des Hundes fließt ständig und er muss oft niesen. Es gibt harmlose Symptome, an denen man Hundeschnupfen erkennen kann, aber kein Tierarztbesuch nötig ist.

Diese Symptome kann man zu Hause gut behandeln. Doch gibt es auch wie beim Mensch besorgniserregende Symptome, bei denen ein Tierarztbesuch dringend nötig ist. Die unter einer Erkältung leidenden Hunde brauchen viel Ruhe und müssen sich gut schonen, um wieder fit zu werden.

Hundeschnupfen erkennen

Es gibt viele verschiedene Symptome, die auf eine Erkältung beim Hund hinweisen. Der Hund wirkt schlapp und müde. Er schleckt sich sehr oft mit seiner Zunge seine triefende Nase ab und es kann zu gehäuftem Niesen kommen.

  • Dies sind noch harmlose Symptome, welche man zu Hause ohne Probleme behandeln kann.
  • Sollten diese Anzeichen jedoch länger als eine Woche andauern, wird empfohlen zum Tierarzt zu gehen.
  • Fieber, Atemnot, schwerer Husten, Würfen und eitriger Schleim aus der Nase oder den Augen müssen sofort bei einem Tierarzt behandelt werden.

Außerdem ist darauf zu achten, ob Zyanosen vorhanden sind. Zyanosen erkennt man an blau verfärbten Schleimhäuten des Hundes.

Auslöser für Hundeschnupfen

Mögliche Auslöser für Hundeschnupfen sind Pilze, Bakterien und Viren. Reizgase und Allergien können ebenfalls den Hunde-Schnupfen hervorrufen.

Diese befinden sich häufig in der Luftröhre, in den Bronchien und im Kehlkopf.

 

Influenza-Viren

In letzter Zeit, treten solche Infektionen bei Hunden auf verschiedenen Kontinenten wie zum Beispiel in Amerika auf. Hierbei gibt es unterschiedliche Stärken der Erkältung. Es ging sogar soweit, dass Tiere an den Folgen verstorben sind. Bei einer Erkältung sollte dies beim Tierarzt angesprochen und untersucht werden.

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Es gibt nur wenige Erkrankungen mit dem Virus außerhalb von Amerika. Somit handelt es sich um einen Virus, welcher nicht eigenständig ist. In Tierheimen ist eine besondere Vorsicht geboten, da sich dort viele verschiedene Hunde mit unterschiedlicher Herkunft aufhalten.

Dass sich in Deutschland ein Hund mit Influenza-Viren infiziert ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber dennoch möglich.

Hund hat Schnupfen – Was tun: Behandlung des Hundeschnupfens

Der Hund sollte viel trinken und sich an einem warmen, trockenen Platz ausruhen. Es besteht die Möglichkeit ihm bei Husten einen dünnen, weichen Schal anzuziehen. Die Nase sollte bei dem Schnupfen regelmäßig gesäubert werden, damit der Hund besser atmen kann.

Inhalationen mit Kamille sind auch ein gutes Mittel gegen die Hundeerkältung. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass der Hund sich etwas weniger bewegt und Kontakt zu anderen Hunden wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr vermieden wird.

Inhalieren?

Hund auf Terrasse

Linderung der Erkältung durch Inhalation ist ein gutes Mittel sowohl beim Mensch als auch beim Hund. Eine Mischung zum Inhalieren aus Wasser, Kamillentee und Meersalz ist eine gute Möglichkeit.

Diese Mischung soll nicht kochen, aber heiß sein. Es sollten keine ätherischen Öle benutzt werden, da dies für die Hunde giftig wirken kann. Eine geschlossene Box, in die der Hund hineinpasst, eignet sich gut für diesen Vorgang.

  • Die Mischung wird in einer Schüssel zubereitet.
  • Anschließend vor die Box gestellt, in der der Hund sich befindet.
  • Um das ganze abzurunden, wird eine große Decke über die Box und die Schüssel gelegt.
  • So kann der Hund die Mischung direkt einatmet.

Die Inhalation muss immer im Auge behalten werden, um einen Verbrennungsunfall zu vermeiden. Es kann immer passieren, dass der Hund sich zu hektisch oder ungünstig bewegt, die Box sich verschiebt und die Schüssel umgeworfen wird.

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Fieber messen beim Hund

Gemessen wird das Fieber beim Hund am Hinterteil. Ein digitales Fieberthermometer eignet sich am besten. Hierbei wird die Spitze mit Vaseline oder Gleitmittel überzogen und am Hinterteil eingeführt. Eine normale Körpertemperatur eines Hundes liegt im Bereich von 38-39 °C.

Von Fieber spricht man beim Hund ab ungefähr 40 °C. Wenn diese Temperatur erreicht ist, sollte ein Tierarzt aufgerufen werden.

Ist Hundeschnupfen ansteckend?

Unter Hunden kann sich Hundeschnupfen, welcher viral oder bakteriell bedingt ist, sehr schnell ausbreiten. Die Ansteckungsgefahr für einen Menschen ist zwar ziemlich gering, es wird aber geraten, einen zu engen Kontakt zu vermeiden.

Streicheln und kleine Kuscheleinheiten stellen also kein Problem dar, solange es sich nicht um intensives Kuscheln oder Küssen des Hundes handelt.

Hundehusten

Sobald der Hund beginnt zu würgen und aus dem Schlund seltsame Geräusche zu hören sind, ist die Chance sehr hoch, dass es sich um Hundehusten handelt. So gibt es hier auch viele verschiedene Ursachen. Es können wieder Viren oder Bakterien beteiligt sein.

Durch zu viel Ziehen des Hundes an der Leine kann zudem der Kehlkopf gereizt sein, was zu Husten führen kann. Wie bei dem Hundeschnupfen geschrieben, kann man dem Hund durch Inhalation oder einem Anlegen eines dünnen, weichen Schals helfen.

Stärkung des Immunsystems bei Hundeschnupfen

Um Hundeschnupfen vorzubeugen, kann man das Immunsystem des Hundes stärken. Es sollte in der Erkältungszeit Futter mit Fettsäuren und Vitaminen bevorzugt werden. Außerdem können dem Hund Aloe Vera und Vitamin C verabreicht werden. Dies geht problemlos, indem man die Präparate einfach in das Futter mischt.

Luftbefeuchter verbessern bekanntlich die Atemluft, was nicht nur den Menschen hilft, sondern auch Hunden. Ein Verzicht sollte auf Raumsprays mit Parfum gelegt werden.