Hundeabwehr – Mittel gegen Hunde zur Abwehr

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Wer Hunde vertreiben möchte – zum Beispiel vom eigenen Grundstück oder aus dem Garten, um hier Hundekot zu vermeiden, dem stehen unterschiedliche Tier- und umweltfreundliche Methoden zur Verfügung. Der beste Freund des Menschen sollte vorrangig niemals mit Gewalt bekämpft werden. Hundeabwehrmaßnahmen können auch als Vorbeugung gegen potentielle Angriffe herangezogen werden.

Streunende Hunde sind ein häufiges Problem, welches nicht nur, aber vor allem auf dem Land oder in kleineren Städten auftritt. Zerstörte Pflanzen oder unschöne Hinterlassenschaften sind im eigenen Garten oder Vorgarten nicht gern gesehen. Die folgenden Produkte aus dem Handel und Hausmittel schaffen Abhilfe.

Mittel gegen Hunde im Garten

Bei Mitteln gegen Hunde im eigenen Garten sollte niemals auf Gift zurückgegriffen werden. Auch andere Abwehrmaßnahmen, die dem Tier schaden sollten und dürfen nicht zum Einsatz kommen. Der Gesetzgeber schiebt hier auch insbesondere mit dem Tierschutzgesetz einen Riegel vor.

  • Ultraschall Abwehrgeräte, die wie ein Marderschreck funktionieren sind die beliebteste Variante.
  • Sie dienen der Abwehr und Vertreibung von unerwünschten Gartenbewohnern.
  • Hier sollte ein universeller Tiervertreiber zum Einsatz kommen, der als Hundeschreck und Katzenschreck fungiert.
  • Alternativ gibt es noch Fernhaltemittel in Form von Sprays, die insbesondere zum Schutz vor Verunreinigungen dienen.
  • Ein entsprechender Zaun sollte den Garten zudem möglichst unzugänglich für Eindringlinge machen.

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Die Australische Buntnessel gilt als für Hunde unbeliebte Pflanze und kann im Garten angesiedelt werden, da sie von ihnen gemieden wird – der Geruch wird von dem Vierbeiner als unangenehm empfunden.

Ultraschall Hundeabwehr mit Ton

Ein Ultraschallgerät zur Hundeabwehr wird auch elektronischer Hundeschreck genannt. Im Regelfall ist ein solches Gerät solarbetrieben und sendet hochfrequente Töne aus, die in unterschiedlicher Höhe daher kommen und für den Menschen nicht hörbar sind. Für die meisten Tiere sind derartige Frequenzen sehr unangenehm, weshalb diese die Reichweite eines solchen Gerätes meiden.

Ausgelöst wird ein solches Ultraschallgerät mittels eines Infrarot Bewegungsmelders. Dieser reagiert auch bei vollständiger Dunkelheit und kommt dann automatisch zum Einsatz, wenn ein streunender Hund in die Nähe kommt.

Meist wird ein Radius von etwa 10 m abgedeckt. Mitgelieferte Akkus betreiben das Gerät und sind im Normalfall per Steckdose aufladbar oder funktionieren mit Sonnenenergie – umweltfreundlich und tierschonend. Alternativ gibt es auch Wasserstrahl-Abwehrgeräte, die vor allem zur Katzenabwehr eingesetzt werden.

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Spray gegen Hunde

Ein Hundeabwehrspray gehört zu den klassischen Mitteln, die zur Abwehr gegen die Tiere regelmäßigen Einsatz finden.

Das Hundeabwehrspray dient meist der direkten Abwehr für Tierangriffe. Hunde Fernhaltesprays sind hingegen im Normalfall für die Wohnung konzipiert und sollen den Vierbeiner von bestimmten Arealen fernhalten. Meist kommen unangenehme Geruchsstoffe zum Einsatz. Je nach Hersteller ist eine bedingte Verwendung auch im Außenbereich möglich.

Tierabwehrsprays kommen als Pfefferspray zum Einsatz und wirken sofort. Meist stammen diese aus einer biologischen Herstellung und enthalten Cayennepfefferkonzentrat. Ein Panikverschluss sorgt für die nötige Sicherheit. Der flüssige Hunde-Vertreiber ist auch als Anti-Hund Spray oder Get Off Spray bekannt und ist im Handel recht preisgünstig erhältlich.

Elektroschocker zur Hundeabwehr

Unter einer elektronischen Hundeabwehr fallen auch Elektroschocker, die einer Kennzeichnungspflicht unterliegen. Derartige Elektroimpulsgeräte unterliegen dem deutschen Waffengesetz, weshalb einige gesetzliche Regelungen zu beachten sind. So ist heute nur noch ein Umgang mit Geräten erlaubt, die ein PTB Prüfzeichen tragen. Auch beim Handel sind spezielle Genehmigungen erforderlich.

Eine gute Erziehung des Hundes ist ohnehin unabdingbar, um bedrohliche Situationen für andere Menschen zu verhindern. Auch gibt es Personen, die die Nähe von Hunden einfach nicht mögen und sich mit einem entsprechenden Gerät einfach sicherer fühlen.

Ein Elektroschocker gilt als am wenigsten freundliche Hundeabwehr und sollte wie das Pfefferspray nur im Notfall herangezogen werden. Zur Verhinderung von Hundekot im Garten sind derartige Abwehrgeräte ohnehin nicht geeignet. Hier sind vor allem die Hundebesitzer dazu angehalten Kotbeutel mit sich zu tragen und dafür zu sorgen, dass ihre Lieblinge ihre Geschäfte nicht in fremden Vorgärten oder Gärten erledigen.

Pfeifen als effektives Mittel gegen Hunde

Pfeifen sind ebenfalls als Hundeabwehrmittel bekannt. Es gibt auch Pfeifen, die von Menschen gegen Menschen eingesetzt werden. Insbesondere bei Frauen beliebt, da sie bequem in der Handtasche verstaut werden können und der Abwehr dienen.

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Ultraschall Hundepfeifen dienen vorrangig dem Hundetraining. Sie ermöglichen eine bessere Kontrolle über den eigenen Hund und dienen als gutes Instrument, um das Bellen abzugewöhnen. Genau wie Ultraschallgeräte arbeiten die Pfeifen mit speziellen Frequenzen und können den Vierbeiner zum Beispiel auch bei Spaziergängen beruhigen, sodass Jogger, Passanten und andere Hunde sicherer sind. Das Utensil kann auch zur Abschreckung eingesetzt werden.

Pistole oder Gift einsetzen?

In keinem Fall darf eine Pistole – auch nicht ein Luftgewehr oder eine Softair zur Abwehr von Hunden eingesetzt werden.

Weist das eigene Haustier Symptome wie Übelkeit oder Erbrechen auf und ist möglicherweise Opfer eines Giftköders geworden, so ist ein umgehender Besuch beim Tierarzt ratsam. Hundeabwehrmittel dürfen das Tier weder quälen, noch verletzen.

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Als Jogger vor Hunden schützen

  • Als Jogger kann man sich vor Hundeangriffen am besten mit einer Hundepfeiffe oder Hundeabwehrspray schützen.
  • Beide Utensilien können leicht transportiert werden und sind günstig im Kauf.
  • Man sollte als Jogger gegenüber einem Hund jedoch niemals hastige Bewegungen machen und diesen so in Angriffslaune versetzen.

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Hausmittel als Hundeabwehrmaßnahme

Hausmitteln gegen Hunde gegenüber sollte man vorsichtig sein. Manche im Internet als effektive Hausmittel propagierte Substanzen können für den Hund unter Umständen giftig sein. Auch funktionieren Mittel aus der Natur manchmal schlicht und einfach nicht.

Pfeffer: Viele Hunde und Katzen fühlen sich von Pfeffer alles andere als angezogen. Er kann deshalb an Bereichen ausgestreut werden, die für das Haustier tabu sind.

Essig: Oftmals wird auch Essig als Hausmittel empfohlen. Es kann zusammen mit Knoblauch im Garten zum Fernhalten und Vertreiben des Hundes eingesetzt werden. In eine Sprühflasche gefüllt wird so auch ein natürliches Abwehrspray hergestellt. Es garantiert genauso wie die meisten Mittel aber keine hundertprozentige Sicherheit.

Zimt: Manche Hunde mögen auch Zimt nicht. Das bei Menschen beliebte Gewürz wird einfach großzügig auf entsprechende Areale, die gemieden werden sollen gestreut.