Hundehaftpflichtversicherung

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Der Hund – des Menschen bester Freund – begleitet uns zwar nun schon seit Jahrtausenden und hat inzwischen die verschiedensten Formen angenommen, trägt aber trotz allem immer noch die Züge eines Raubtieres in sich.

Und in manchen Momenten tritt dieses Wesen wieder offen zutage. Gerade sehr große und kräftige Rassen können in einem solchen Fall zu einer echten Bedrohung für die Gesundheit des Halters oder ihrer Umgebung werden.

Hundehaftpflicht zur Absicherung von Schäden an Dritten

Welche Ausmaße Hundeattacken annehmen können, zeigen die Medien in regelmäßigen Abständen, wenn zum Beispiel Kinder angegriffen werden. Und diese Gefahr geht nicht nur von den sogenannten Kampfhunden aus.

  • Aufgrund der Gefährdungshaftung können Schadenersatzforderungen auch dann gestellt werden, wenn sich der Hundehalter selbst hat nichts zuschulden kommen lassen.
  • Ein einfaches Beispiel für einen Schaden, der von einem Hund ausgelöst wird, wäre etwa die Situation, wenn der Vierbeiner durch einen Artgenossen irritiert wird und plötzlich über eine befahrene Straße läuft. Als Folge droht hier ein Verkehrsunfall.

Im Schadensfall zahlt sich eine Hundehaftpflichtversicherung in jedem Fall aus, nicht zuletzt auch aufgrund ihrer Wirkung als Rechtsschutzversicherung. Wichtig bei einer Hundehaftpflichtversicherung ist, dass hier das Tier bzw. die Schäden versichert werden und nicht die Person des Halters im Mittelpunkt steht.

Hundehaftpflichtversicherung – Vergleich anstellen

So kann ein Hund über die Urlaubstage ruhig auch bei Bekannten oder in der Familie zur Pflege abgegeben werden. Darüber hinaus sollte jeder Halter aber auf die genauen Versicherungsbedingungen achten, ob zum Beispiel das Führen ohne Leine nicht als ein Ausschlusskriterium gewertet wird oder inwieweit das Versicherungsunternehmen auch Schäden im Ausland reguliert.

Ein Hundehaftpflichtversicherung Tarifvergleich ist durchaus ratsam, um keine unnötigen Ausgaben zu verursachen und den besten Anbieter zu finden. Wichtig ist es jedoch auch im Voraus die versicherten Schadensfälle zu kennen.

Welche Leistungen sind abgedeckt?

Eine ausreichend hohe Versicherungssumme ist sehr wichtig. Oftmals wird eine Deckungssumme von mehreren Millionen Euro angeboten. Versichert werden Schäden, die Hunde am Eigentum anderer verursachen. Auch Personenschäden werden gedeckt.

Außerdem sollte ein ungewollter Deckakt mitversichert sein, Um finanzielle Auswirkungen zu vermeiden. Ratsam ist es weiterhin bei einer Hündin die Welpen mit zu versichern, ohne einen Leinenzwang oder Maulkorbzwang einhalten zu müssen. Bestenfalls sind zudem Mietsachschäden abgedeckt, aber auch Sportveranstaltungen und andere Hundeveranstaltungen.

Kampfhunde versichern

Im Fall der Hundehaftpflichtversicherung ist die Haltung einiger bestimmter Hunderassen nicht unproblematisch. Die Rede ist hier von den sogenannten Kampfhunden (Listenhunde), die nach einigen Zwischenfällen im öffentlichen Interesse standen und zur Verabschiedung verschiedener Hundeverordnungen geführt haben.

  • Die Formulierung Kampfhund bezieht sich dabei auf einige bestimmte Rassen, von denen Bullterrier, Pitbull-Terrier und Bulldoggen sicher zu den Bekanntesten zählen.
  • Leider werden in einigen Bundesländern auch andere Hunderassen als Listenhunde geführt, obwohl sie als ruhig und familienfreundlich gelten.
  • Beim Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung kann es durchaus vorkommen, dass solche Tiere nicht oder nur zu höheren Prämien aufgenommen werden können.

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Eigenschäden und Prämien

Halter, die sich nicht mit einer solchen Unternehmenspolitik abfinden können, werden nach einiger Zeit auch auf Angebote stoßen, in denen für die Berechnung der Prämie nicht die Rasse selbst ausschlaggebend ist.

Wie bei jeder anderen Haftpflichtversicherung gilt auch hier der Grundsatz, dass Eigenschäden nicht im Umfang der Versicherungsleistungen enthalten sind. Beißt ein Hund seinen Halter, müssen die Folgen durch diesen selbst getragen werden.

Tarife ohne Selbstbeteiligung

Die meisten Hundeversicherungen sind leider nur mit Selbstbeteiligung. Es gibt jedoch Ausnahmen. Die Tarife variieren zudem aufgrund des versicherten Deckungsbeitrages, der Rasse des Hundes und oft auch aufgrund der Zahlweise.

Eine Hundehaftpflicht ohne Selbstbeteiligung ist deutlich vorteilhafter, da so keinerlei Kosten selbst zu tragen sind. Die Kosten pro Monat sind in dem Fall in der Regel jedoch deutlich höher und belaufen sich auf durchschnittlich 8 € pro Monat. Mit Selbstbeteiligung kommt man bereits ab 5 Euro im Monat weg. Ein Vergleich unterschiedlicher Anbieter lohnt aber in jedem Fall.