Steuern und Versicherungen

Versicherung

Im Normalfall richten Hunde keinen großen Schaden an. Dennoch wird dazu geraten, eine Hunde-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Sie macht sich spätestens dann bezahlt, wenn der Hund sich losreißt, über die Straße läuft und dadurch einen Unfall verursacht. Allein die Sachschäden können schon im fünfstelligen Bereich liegen, von etwaigen Schadensersatzansprüchen ganz zu schweigen, falls bei dem Unfall jemand schwer verletzt wurde und Zeit seines Lebens körperliche Beeinträchtigungen haben wird. Diese Unsummen kann niemand aufbringen. Dann lieber einen geringen Beitrag für eine Hunde-Haftpflichtversicherung ausgeben und dafür ein gewisses Maß an Sicherheit genießen. Die Beiträge liegen je nach Anbieter und Versicherungsumfang zwischen 40 und 100 Euro im Jahr. Die Versicherung zahlt allerdings nur, wenn keine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliegt. Trotz Versicherung liegt deshalb die Hauptverantwortung beim Hundehalter.

Hundesteuer

Normalerweise muss für den Hund auch Hundesteuer entrichtet werden. Die Höhe der Steuer ist je nach Wohnort unterschiedlich und muss deshalb bei der Gemeinde oder Stadtverwaltung erfragt werden. Hundehalter müssen mit einer jährlichen Steuer von 50 Euro rechnen, je nach Wohngebiet auch wesentlich mehr. Je nach Gemeinde oder Kreis können auch die Steuerbestimmungen unterschiedlich sein, zum Beispiel ab welchem Alter ein Welpe angemeldet werden muss. Es gilt also, sich rechtzeitig vor der Anschaffung des Hundes bei der zuständigen Stelle zu erkundigen. Wenn der Hund angemeldet wurde, bekommt der Hundebesitzer eine Steuermarke, die am Halsband des Hundes befestigt werden muss. In den meisten Städten ist das Tragen der Steuermarke sogar Pflicht. Empfehlenswert ist neben der Steuermarke eine Adresskapsel, die zusammen mit der Marke am Halsband fixiert wird. Dadurch kann der Besitzer leichter ausfindig gemacht werden, sollte der Hund einmal verloren gehen.