Katzen Kratzbaum

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Kratzbäume gibt es im Handel in den unterschiedlichsten Ausführungen. Das Sortiment reicht von einfachen Bäumen mit einem Fuß und einem Sisalstamm zum Kratzen bis hin zu Kratzbäumen, die mehrere Meter breit sind und bis unter die Decke reichen. Ausgestattet ist die letztere Variante häufig auch mit Podesten, Liegen, Treppen, Seilen und Kuschelhöhlen, die sich auch als Schlafplatz anbieten.

Katzen Kratzbaum aus Spanplatten und Stoff

Die Podeste und Kuschelhöhlen bestehen dabei zumeist aus Spanplatten und sind mit einem plüschigen Stoff überzogen, dessen Farbe man oft frei wählen kann, sodass der Kratzbaum auf die Einrichtung abgestimmt werden kann. Die Stämme des Kratzbaumes sind mit Sisal umwickelt, was zum Kratzen einlädt.

Sollte ein solcher Stamm mit der Zeit einmal abgenutzt sein, kann man ihn in vielen Fällen einfach gegen einen neuen austauschen und muss nicht direkt einen ganzen neuen Kratzbaum anschaffen.

  1. Bei der Wahl des Kratzbaumes sollte man aus Sicherheitsgründen auf eine gute Qualität achten, die zum Beispiel an den mitgelieferten Verschraubungen erkennbar wird.
  2. Zwar sind die Kratzbäume zu Ansichtszwecken in Tierfachgeschäften zumeist bereits aufgebaut, man erhält sie aber zumeist beim Kauf nur als Pakete mit Einzelteilen zum Selbstaufbau.
  3. Dementsprechend ist man auch selbst dafür verantwortlich, dass der Baum sachgemäß montiert wird. Vorsicht ist bei Kratzbäumen geboten, die als Ausstellungsstücke bereits in der Tierhandlung schwanken und wackeln.
  4. Hat es der Händler, der schließlich mit diesen Ausstellungsstücken werben will, selbst nicht geschafft, es stabil aufzubauen, ist es fraglich, ob man selbst dieses hinbekommt oder aber ob das Material nicht einfach zu schlecht ist.

Große Kratzbäume

Bei großen Kratzbäume, die mehrerer Meter Wandfläche in Anspruch nehmen und bis an die Decke reichen, ist zudem häufig eine Wand- und/oder Deckenmontage notwendig. Daran sollte man vor dem Kauf denken, denn solch eine Montage hinterlässt natürlich Spuren, die bei einem Auszug aus der Wohnung ggf. wieder beseitigt werden müssen.

Regelmäßige Kontrolle

Weiter ist es ratsam, wenn der Kratzbaum erst einmal aufgebaut und montiert ist, in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren ob noch alles schön fest sitzt und stabil ist.

Durch eine ständig Belastung und Inanspruchnahme besonders durch mehrere Katzen, kann sich schon einmal das ein oder andere Teil lockern und muss dann wieder befestigt werden, damit keine Gefahrenquellen entstehen.

Katzen Kratztonne

Eine Alternative zu den klassischen Kratzbäumen stellen Kratztonnen dar. Diese Tonnen sind von Außen mit Sisal umspannt und haben mehrere Schlupflöcher, durch welche die Katze ins Innere gelangen kann. Im Inneren der Tonne wiederum befinden sich einzelne Brettchen, auf welche die Katze klettern kann.

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Katzen Kratztonne als Alternative zum Baum

Kratztonnen sind zumeist im Vergleich zu ähnlich großen Kratzbäumen mit Kuschelhöhlen etwas kostspieliger. Dafür hat die Katze hier aber auch ganz andere Möglichkeiten des Versteckens und Kletterns. Zudem sind Kratztonnen auch für den Besitzer nett anzusehen, da sie durch ihr Design leicht futuristisch wirken.

Ein Kratztonne lässt sich ebenfalls auch selbst herstellen, was allerdings noch ein wenig aufwendiger ist als die Herstellung eines Kratzbaums. Dazu benötigt man eine Rolle aus stabiler Pappe mit einem nicht geringen Durchmesser. Teilweise sind solche Rollen bei Druckereien zu bekommen. Die Tonne sollte auf eine schwere Holzplatte befestigt werden.

Löcher kann man mit einer Stichsäge in die Pappe schneiden. Zur Verkleidung der Tonne bietet sich ein Teppichstück aus Naturfaser an – etwa Sisalteppich. Im Inneren Holzplatten zu befestigen, ist schon ein schwierigeres Unterfangen. Hierfür müssen Platten passend an die Wölbung der Tonne ausgesägt und im Inneren mit Winkeln befestigt werden.

Alles in einem nicht ein unaufwendiges Bastelunternehmen, das auch ein wenig handwerkliches Geschick verlangt. Ihre Katze wird Ihnen den Aufwand, den Sie für sie betrieben haben, aber sicherlich danken und die Tonne direkt in Besitz nehmen.