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Rassekatze oder Hauskatze

Wenn die Entscheidung gefallen ist, das Heim mit einer oder gar mehreren Katzen zu teilen, stellt sich die Frage, welche Katze es denn nun sein soll. Gewöhnliche Hauskatze oder Rassekatze und wenn ja, welche.

Manchen Katzenbesitzern wider Willen wird diese Fragestellung ganz einfach von der Katze abgenommen, die plötzlich morgens vor seiner Tür sitzt und damit die Entscheidung für „ihren“ Menschen längst gefällt hat. Ähnliches erleben künftige Katzenbesitzer, die sich in einem Tierheim nach dem geeigneten Hausgenossen umsehen. Oft werden sie schon von Beginn an von einer bestimmten Katze mit Beschlag belegt, so dass ihnen gar nichts anderes übrig bleibt, als genau dieses Tier mit nach Hause zu nehmen.

Wer sich für ein Tier aus dem Tierheim entscheidet, tut nicht nur Gutes, sondern wird mit einem besonders dankbaren Hausgenossen belohnt. Selbst wenn eher eine Rassekatze gewünscht wird, lohnt es sich, in den Tierheimen in der näheren Umgebung nachzufragen oder persönlich dort vorbeizuschauen. Leider bleiben auch Rassekatzen nicht davon verschont, von ihren Besitzern verstoßen zu werden. Wer keine Eile hat mit der Anschaffung der Katze, sondern auch bereit ist, mehrere Monate zu warten, kann seinen Wunsch auch bei den Tierheimen hinterlassen. Sollte eine Katze der bevorzugten Rasse abgegeben werden. Wird das Tierheim sich mit dem Suchenden in Verbindung setzen.

Ob es denn tatsächlich eine Rassekatze sein muss oder ob eine Hauskatze nicht doch die bessere Wahl ist, hängt von verschiedenen Gesichtspunkten ab. Eine Rassekatze muss eigentlich nur dann sein, wenn eine Zucht angestrebt wird. Weitere Gründe, die für eine Rassekatze sprechen, sind bestimmte Wesenszüge, die der Stubentiger haben soll. Das Wesen ist je nach Rasse recht unterschiedlich. Manche Rassen dulden keinen Konkurrenten neben sich oder kommen in einer kinderreichen Familie, in der es immer recht laut ist, schlecht zurecht, während andere Katzen wie zum Beispiel die Ragdoll alles mit der Ruhe eines Buddhas erträgt und sich so ziemlich alles gefallen lässt, ohne böse zu werden.

Bevor die Entscheidung für eine Rassekatze gefällt wird, ist es wichtig, sich mit den unterschiedlichen Rassebeschreibungen auseinander zu setzen. Das ist nicht nur im Bezug auf das Wesen wichtig, sondern auch hinsichtlich der Pflege. Wer wenig Zeit hat, weil beruflich eingespannt, ist mit einer Langhaarkatze, die täglich gebürstet und gekämmt werden muss, schlecht beraten. Bei manchen Rassen besteht auch die Möglichkeit von zuchtbedingten Defekten, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Wer dies aber vorher weiß, erlebt hinterher keine böse Überraschung.

Wer einfach nur eine Katze oder gar mehrere Katzen zum Liebhaben sucht, ist auch mit gewöhnlichen Hauskatzen bestens bedient. Der Vorteil dieser Katzen ist, dass sie überaus pflegeleicht und anpassungsfähig sind. Etwaige Erbkrankheiten sind hier kaum zu finden. Die Tiere sind nicht nur von der Statur, sondern auch gesundheitlich überaus robust. Hauskatzen sind verspielt, neugierig, anhänglich und niemals aggressiv. Darüber hinaus sind gewöhnliche Hauskatzen oft umsonst zu haben, denn viele Privatpersonen suchen händeringend nach einem liebevollen Zuhause für ihren Katzen-Nachwuchs. Die Tierheime erheben zwar eine geringe Gebühr, dafür sind die Tiere dann oft schon geimpft und manchmal auch bereits kastriert worden.