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Kurzhaarkatzen

Bei den Kurzhaarkatzen unterscheidet man generell die Gruppe der British und American Shorthair von den Orientalischen Kurzhaarkatzen. Zur Gruppe der British und American Shorthair gehören viele Katzen, in die aus Großbritannien oder den USA stammen. Einige der Katzenrassen, die in den USA entstanden, gehen auf Katzen zurück, die von Einwanderern nach Amerika gebracht wurden. Häufig erfüllten diese Katzen an Bord von Schiffen die Aufgabe, Ratten und Mäuse zu fangen. Allgemein zeichnen sich Katzen amerikanischen Ursprungs durch eine robuste Gesundheit und einen kräftigen Körperbau aus.

Daneben gibt es aber auch eine Reihe von Kurzhaarkatzen, die aus dem asiatischen Raum stammen, so zum Beispiel die Burma-Katze. Sie wurde 1933 von einem Arzt der US-Navy nach Kalifornien gebracht. Wegen ihres besonders seidigen Fells und ihres umgänglichen und agilen Charakters ist sie heute auch in den USA sehr beliebt. Neben Katzen orientalischen, amerikanischen oder britischen Ursprungs gibt es auch Katzen, die vom afrikanischen Kontinent stammen, wie beispielsweise die Ägyptische Mau.

Zu den eher problematischen Rassen unter den Kurzhaarkatzen gehört mit Sicherheit die Manx-Katze. Ihre Besonderheit entstand infolge der extremen Inzucht: Sie hat keinen Schwanz. Dadurch muss sie viele Handicaps ertragen, sie kann zum Beispiel kaum richtig laufen, da ihr Gleichgewichtsinn gestört ist. Ihre Bewegungen erscheinen unrhythmisch und asynchron. Die Missbildung ist so stark fortgeschritten, dass eine Paarung zweier Manx-Katzen von Züchterverbänden verboten wurde.