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Ägyptische Mau

Die Bezeichnung „Mau“ stammt aus dem Ägyptischen und heißt soviel wie „Sonne“ oder „Katze“. Man hat bereits viele historische Wandmalereien gefunden, auf denen die Ägyptische Mau abgebildet ist. Vermutlich – so kann man aus diesen Malereien schließen – wurde die Ägyptische Mau im alten Ägypten besonders verehrt. Auffälliges Kennzeichen der Ägyptischen Mau ist ihr gepunktetes Fell. Streifen zeigt sie am Bein, am Schwanz und im Bereich der Wangen. Sie wiegt meist 3 bis 4 kg. Die Grundfarbe ihres Felles ist meist Silber oder Bronze. Der Charakter der Ägyptische Mau wird vielfach als zärtlich, menschenbezogen und verspielt beschrieben. Fremden gegenüber zeigt sie sich jedoch nicht selten zurückhaltend.

Die Rasse entstand etwa in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Ausschlaggebend war der Besuch der Exilrussin Nathalie Troubetzkoj in Ägypten. Auf dieser Reise entdeckte sie die ungewöhnliche Katze und entwickelte schließlich eine Zucht in den USA. In Europa wird diese Katzenrasse seit 1988 gezüchtet.

Eine Besonderheit der Ägyptische Mau betrifft ihre Schnelligkeit: Keine Hauskatzenart kann schneller laufen als die Ägyptische Mau, sie erreicht eine Geschwindigkeit von 50 km/h. Dementsprechend sollte man bei der Haltung darauf achten, dass ihr ein großer, weitläufiger Bewegungsraum zur Verfügung steht, denn sie braucht viel Platz zum Jagen und zum Springen.