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Bengal

Bengal-Katzen verbinden ein wildes Aussehen mit einem sanften und freundlichen Temperament. Ihr Äußeres erinnert ein wenig an einen Leopard; tatsächlich ist diese recht junge Katzenrasse durch eine Kreuzung der Asiatischen Leopardkatze mit einer Kurzhaarkatze     hervorgegangen. Dadurch entstand eine Hauskatze, die die schöne Fellzeichnung der Wildkatze hatte. Ihr Körperbau ist meist muskulös. Der Kopf ist meist breit und rund.

Wie ihre der wilden Natur entstammenden Vorfahren lieben auch Bengalkatzen das Wasser. So darf man sich nicht wundern, wenn die Bengalkatze häufiger in die Dusche klettert oder sich im Swimmingpool abkühlt. Besonders edle Züchtungen weisen darüber hinaus ein besonderes Fell auf, das glitzert, als sei es von Goldstaub oder mit Eiskristallen überzogen.

Bei der Auswahl der Tiere in der Zucht achtet man darauf, dass die Züchtungen möglichst zutrauliche und keine aggressiven Tiere hervorbringen. Dennoch spürt man ihre ursprüngliche Wildheit, sie sind äußerst aktiv und brauchen viel Beschäftigung. Auch bei der Auswahl des Spielzeugs muss man der Wildheit dieser Katzen gerecht werden: Dieses muss sehr stabil sein. So sind herkömmliche Katzenbäume für Bengalkatzen nicht zu empfehlen, denn diese können bei der enormen Sprungkraft leicht kaputt gehen. Diese Sprungkraft besitzen sie aufgrund der ungleichmäßigen Länge von Hinter- und Vorderbeinen: Die Hinterbeine sind genauso wie bei vielen Wildkatzen länger als die Vorderbeine.