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Havana/Havana Brown

Die Rasse der Havana-Katzen entstand rein zufällig – und zwar durch eine Kreuzung eines Siam-Seal-Point-Katers mit einer Kurzhaarkatze, die jedoch auch Anteile einer Siam-Seal-Point-Katze und einer schwarzen Perserkatze in ihren Genen trug. Durch die Kreuzung wurde 1952 ein Kater geboren, der ein einheitlich braunes Fell hatte. Ursprünglich wollte die Züchterin Colourpoint-Perser züchten, doch mit Havana-Katze war ihr ein Zufallstreffer gelungen; nur wenig später, im Jahr 1959, wurden die Havana als neue Katzenrasse offiziell anerkannt.

Nach ihrer offiziellen Anerkennung wurde die Havana-Katze insbesondere in Großbritannien häufig mit Siamkatzen gekreuzt. Abgelehnt wurde die Kreuzung mit Siamkatzen jedoch in den USA und Japan. Aus diesem Grund unterscheiden sich europäische Havana-Katzen zum Teil von ihren auf anderen Kontinenten gezüchteten Artgenossen. Havana-Katzen, die außerhalb Europas gezüchtet werden und nicht mit Siamkatzen gekreuzt werden, nennt man auch Havana-Brown-Katzen. Diese zeichnen sich durch eine kürzere Nase und ein runderes Gesicht aus.

Havana-Katzen werden häufig als intelligent, aufgeweckt, gesellig und zutraulich beschrieben. Sie können mitunter sehr temperamentvoll und anhänglich sein. Ihre Stimmen setzen sie gern lautstark ein, womit sicher nicht alle Besitzer immer gut zurechtkommen. Etwas ausgeglichener und auch etwas leiser sind dagegen die Havana-Brown-Katzen. Manchmal wird der Havana-Katze jedoch ein wenig Eigensinn nachgesagt. Die Pflege des Felles ist in der Regel nicht sehr zeitaufwendig oder schwierig.