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Manx

Zu den bekanntesten Katzenrassen gehört mit Sicherheit die Manx-Katze. Ihr wichtigstes Merkmal: Sie hat meist keinen Schwanz. Diese Besonderheit ist auf eine Mutation zurückzuführen, die infolge einer extremen Inzucht entstand. Diese Mutation führt außerdem häufig zu Missbildungen des Skeletts oder auch zu anderen Fehlbildungen. Damit es zu keinen starken Missbildungen kommt, ist die Paarung von zwei Manx-Katzen verboten. Die Paarung darf immer nur mit einer anderen Rasse erfolgen, in der Regel verwendet man dazu die British Shorthair.

Neben der wahrscheinlichen Erklärung, dass die Schwanzlosigkeit der Manx-Katze durch einen Gendefekt entstanden sind, gibt es noch weitere, aber weit weniger zuverlässige Theorien über die Herkunft der Manx-Katze: So soll sie zum Beispiel durch Kaufmänner aus Fernost nach Europa gekommen sein. Eine andere Theorie besagt, dass sie sich von einem sinkenden spanischen Kriegsschiff haben retten können. Nicht ganz ernst zu nehmend ist zudem die Vermutung: Die Manx hätte sich ihren Schwanz in der Tür der Arche Noah eingeklemmt, die sich zu schnell geschlossen hat.

Doch einige Manx-Katzen verfügen zumindest ansatzweise über einen Schwanz. Deshalb unterteilt man die Rasse der Manx-Katzen gewöhnlich in Tailies, Stumpies und Rumpies, je nachdem, ob sie überhaupt keinen Schwanz haben (Rumpies), einen kleinen Stummel (Stumpies) oder einen beinahe natürlichen Schwanz (Tailies). Den Zuchtstandard erfüllt jedoch nur ein Tier, das absolut schwanzlos ist.

Leider haben die Manx-Katzen mit vielen Nachteilen zu kämpfen, so können sie nicht richtig gehen, ihre Bewegungen erscheinen unrhythmisch und asynchron. Außerdem ist ihr Gleichgewichtssinn durch diese Mutation oft erheblich gestört.