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Serengeti

Serengeti-Katzen gibt es noch nicht sehr lang, sie sind zudem auch noch relativ selten. Die erste Züchtung dieser besonderen Katze fällt ins Jahr 1994, als die kalifornische Züchterin Karin Sausmann Katzen miteinander kreuzte mit dem Ziel, eine Rasse zu kreieren, die einem Serval ähnlich ist. Zu diesem Zweck wurden jedoch keine echten Servale eingekreuzt. Sie verwendete für die Zucht hauptsächlich Orientalische Kurzhaar-Katzen und Bengalkatzen. Die offizielle Anerkennung erfolgte prompt und zwar im Jahr 1995 durch die TICA.

Das Aussehen der Serengeti ist bestimmt durch ihre langen, eleganten Beine und runde Pfoten. Der kräftige Schwanz spitzt sich zum Ende hin zu. Ihr länglicher Kopf trägt überdurchschnittlich große Ohren. Die Augen der Serengeti-Katze haben in der Regel eine kupferne bis goldene Farbe. Bisweilen entwickeln ihre Augen auch eine grüne Farbe. Die Serengeti-Katze hat ein kurzes, weiches Fell, das in der Regel gelb oder beige und mit vielen dunklen Flecken besetzt ist.

Die Serengeti gilt als sehr stolz, aber dennoch verspielt und gesellig. Wie ihr der Wildnis entstammendes Vorbild ist sie stets aktiv und liebt das Klettern und Springen. Bei der Haltung sollte man ihr deshalb genügend Raum zum Toben und Jagen zur Verfügung stellen. Ideal ist es, wenn der Besitzer einen Garten hat, in dem sich die Serengeti austoben kann. Von ihrem tatsächlichen Vorfahren, der Bengalkatze, hat sie die Liebe zum Wasser übernommen, die für Katzen alles andere als selbstverständlich ist. Mit Artgenossen oder anderen Katzen kommt sie erst nach einer gewissen Zeit zurecht, gegenüber Fremden zeigt sich mitunter scheu.