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Leopard

Der Leopard gehört zu den am weitesten verbreiteten Raubkatzen. Sie sind sowohl in Afrika als auch in Asien, zum Beispiel in Arabien, China und Japan, beheimatet. Auch wegen ihrer starken Verbreitung gibt es viele Unterarten der Leoparden, die sich meist durch die Färbung ihres Felles unterscheiden. Am bekanntesten ist sicher der berühmte Schwarze Panther, der sich in Regenwäldern aufhält. Eine besonders schöne Unterart stellt der Schneeleopard dar. Diesen findet man im zentralasiatischen Raum. Zwar wirkt er sehr groß, doch diese Größe ist auf die Dicke seines Felles zurückzuführen.

Gewöhnlich ist Gelb die Grundfarbe seines Fells, das zum großen Teil mit dunklen Flecken bedeckt ist. Charakteristisch ist zudem die weiße Unterseite seines Schwanzes. Im Vergleich zu anderen Großkatzen ist der Leopard eher klein. Seine Körperlänge beträgt durchschnittlich nur 2,30 Meter. Diese geringe Größe kompensiert er durch eine ungewöhnliche Schnelligkeit. Leoparden erreichen Höchstgeschwindigkeiten von 60 km/h. Diese können sie allerdings nur kurze Zeit beibehalten. Für den Dauerlauf ist der Leopard nicht geeignet.

Leoparden können aufgrund ihres hervorragenden Gehörs, eines fein ausgebildeten Geruchssinns und einer Nachtsichtstärke, welche die des Menschen um das Fünffache übersteigt, auch in der Nacht jagen. Geräusche kann das Tier schnell orten, da seine Ohren beweglich sind.

Das Beutespektrum des Leoparden ist sehr groß und hängt im wesentlichen von den Bedingungen ihres jeweiligen Lebensraumes ab. Menschen gehören jedoch nicht zu ihrer bevorzugten Nahrung, auch wenn einige Mythen über menschenfressende Leoparden existieren.