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Nebelparder

Nebelparder leben in Südostasien. Sie ähneln Leoparden, sind jedoch wesentlich kleiner. Seinen Namen hat der Nebelparder durch die Flecken auf seinem Fell, die nebelhaft wirken. Die Besonderheit seines Fells wurde ihm jedoch in der Vergangenheit vielfach zum Verhängnis: Er wurde intensiv gejagt. Denn sein Fell ist zum Teil bis zu 2000 US-Dollar wert. Auch die Zerstörung seines Lebensraumes hat den Bestand stark reduziert, in Südostasien werden immer noch große Teile des Regenwaldes gerodet.

Nebelparder erreichen eine Länge von weniger als zwei Metern vom Kopf bis zum Schwanz. Damit gehören sie zu den kleineren Raubkatzen. Sein Körperbau macht ihn zum guten Kletterer. Ungewöhnlich groß sind seine vorderen Eckzähne, sie sind mit durchschnittlich 4,5 cm im Verhältnis zu seiner Körpergröße gewaltiger als bei jeder anderen Raubkatze.

Nebelparder halten sich meist in Waldgebieten auf und leben auch in Gebirgen bis zu einer Höhe von 2000 Metern. Aber auch in Mangrovensümpfen sowie im Grasland kann man sie finden.

In manchen Berichten ist davon die Rede, dass Nebelparder Menschen angegriffen hätten. Wahrscheinlich taten sie das jedoch nicht aus einem Jagdinstinkt heraus, sondern weil sie dazu provoziert worden sind. Bisweilen konnte der Nebelparder schon beinahe domestiziert werden. Es existieren Berichte über Nebelparder, die sich von ihrem Pfleger streicheln ließen.