» Katzen

» Werbung


Katzen in Afrika

Afrika ist nach Asien der zweitgrößte Kontinent der Erde. Hier gibt es sowohl Gebiete wie die Sahara, in denen eine extreme Trockenheit herrscht, als auch Gebiete wie die tropischen Regenwälder Zentralafrikas, die besonders feucht sind. Die in Afrika lebenden Katzen haben sich so weit wie möglich diesen Bedingungen angepasst. Die meisten Arten findet man jedoch in Steppen und Savannen. Die Wüste wird von allen Katzenarten gemieden. Dies hat nicht zuletzt – neben der extremen Hitze – auch mit ihren Jagdgewohnheiten zu tun. Denn Katzen nutzen Verstecke, um sich unbemerkt möglichst nahe an ihre Beute heranzuschleichen, die sie überfallartig oder nach einem kurzen Sprint erlegen. In der Wüste ist ein solches Vorgehen nicht möglich. Angepasst an dieses Jagdverhalten tragen sie meist auch ein Fell, das sie möglichst gut tarnt.

Einige der afrikanischen Wildkatzenarten gehören zu den Ersten, die vom Menschen domestiziert wurde. Insbesondere die Falbkatze wurde von Ägyptern sehr geschätzt. Diese war sehr nützlich, um etwa die Mäuse aus den Kornkammern fernzuhalten. Bald wurde sie als Göttin geschätzt. In zahllosen Statuen wurde die erhabene Haltung der Falbkatzen gewürdigt. Denn Falbkatzen verfügen über sehr lange Beine, beim Sitzen befindet sich ihr Körper in einer fast aufrechten Position. Die Würdigung der Falbkatze ging sogar so weit, dass sie beinahe so aufwendig wie Menschen beerdigt wurden.

Doch auch andere Wildkatzen Afrikas faszinieren viele Menschen. Vor allem ihre bisweilen scheue Art macht sie zu geheimnisvollen Wesen, die man nur selten zu Gesicht bekommt. So ranken sich viele Erzählungen um die Afrikanische Goldkatze, die bisher kaum erforscht ist. Auch der Mut der Schwarzfußkatze ist unter den Stämmen Afrikas legendär. Ihr Mut, so heißt es, lässt sie in der Not auch mit einer Giraffe kämpfen.