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Afrikanische Goldkatze

Die Afrikanische Goldkatze ist näher mit dem Löwen als mit der Wildkatze verwandt. Dennoch ist sie relativ klein. Erwachsene Tiere erreichen eine Größe von maximal 50 Zentimetern. Sie ähnelt der Asiatischen Goldkatze und der Borneokatze sehr. Allerdings ist ihr Fell keineswegs immer goldfarben, sondern kann auch grau, zimtfarben oder hellrot sein. Auch die Identifizierung über die Fellzeichnung ist schwierig: Afrikanische Goldkatzen erscheinen sowohl ohne Muster als auch mit unregelmäßigen Flecken.

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Afrikanischen Goldkatze gibt es so gut wie nicht, da es sich um ein äußerst seltenes und scheues Tier handelt. Alles, was man über die Afrikanische Goldkatze weiß, stammt in der Regel aus Berichten Einheimischer. Die meiste Zeit des Tages verbringt sie schlafend in den Ästen hoher Bäume oder in Baumhöhlen. Auf die Jagd geht sie in der Nacht, dann schleicht sie durch das Dickicht am Boden. Sie greift meist aus einem Versteck an und tötet ihre Beute mithilfe ihrer scharfen Krallen und durch einen Biss ins Genick. Zu ihrer bevorzugten Beute gehören kleinere Säugetiere, aber auch Vögel, die verletzt am Boden liegen.

Die Afrikanische Goldkatze gilt – abgesehen von der Paarungszeit – als ausgesprochen einzelgängerisch. Bei der Geburt wirft das Katzenweibchen meist ein bis zwei Jungen, die nach etwa vier Monaten von der Mutter entwöhnt sind. Das maximale Alter von Afrikanischen Goldkatzen liegt bei schätzungsweise 10 bis 12 Jahren.