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Schwarzfußkatze

Die Schwarzfußkatze gehört zu den kleinsten Wildkatzenarten Afrikas. Sie erreicht eine maximale Schulterhöhe von rund 17 bis 25 cm. Der Kopf der Schwarzfußkatze hat eine breite Form. Auffällig sind die vergleichsweise großen Ohren und Augen. Das Fell ist oft weich und dicht und hat eine helle Grundfarbe. Dunkle Flecken sind über das ganze Fell verteilt. Dunkle Streifen findet man hauptsächlich am Kopf.

Die Schwarzfußkatze ist vor allem in Simbabwe, Lesotho, im südlichen Namibia und in Südafrika verbreitet. Sie bevorzugt trockene Gebiete, insbesondere Strauch- und Baumsteppen. Mitunter findet man sie auch in der Kalahari.

Die Schwarzfußkatze lebt – angesehen von der Paarungszeit – als Einzelgänger. Als Jäger ist sie vornehmlich in der Nacht aktiv. Ihre Jagdmethode besteht darin, sich langsam und leise anzuschleichen und blitzschnell auf das Opfer zu springen. Endgültig erlegt wird die Beute, indem die Schwarzfußkatze ihrer Beute in die Kehle beißt. In der Regel erbeutet sie Vögel, Hasen, Wühlmäuse, Eidechsen, Spinnen und Frösche. In Zeiten knapper Nahrung frisst sie auch Aas.

Den Tag verbringt die Schwarzfußkatze wie vielen Katzenarten schlafend – häufig in Springhasenbauten. Man bekommt sie nur selten zu Gesicht, da es sich bei der Schwarzfußkatze um ein sehr scheues Tier handelt. Gerät sie jedoch in Bedrängnis, zeigt sie oft eine wilde Entschlossenheit. In den Erzählungen von Buschmännern wird die Schwarzfußkatze als sehr mutiges Tier beschrieben, das im Notfall sogar den Kampf mit einer Giraffe aufnehmen würde.