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Andenkatze

Die Andenkatze ist eine äußerst seltene Katzenart. Man findet sie in den Anden, hauptsächlich jedoch in Peru, im Südwesten Boliviens und im Nordwesten Argentiniens. Dort, in den Bergregionen Südamerikas, jagt sie insbesondere Bergchinchillas, aber auch andere kleine Säugetiere frisst sie gern. Aufgrund des schwer zugänglichen Verbreitungsgebietes haben Forscher nur wenige Kenntnisse über die Andenkatze sammeln können. Die weltweit erste Filmaufnahme wurde erst im Jahr 2000 gemacht. Hinsichtlich der Einordnung in die Systematik herrscht in der Wissenschaft noch keine Einigkeit. Bisweilen wird die Andenkatze als eine eigene Gattung beschrieben, gegenwärtig setzt sich jedoch mehr und mehr die Erkenntnisse durch, dass die Andenkatze zu den Pardelkatzen (Leopardus) gehört.

Leicht zu verwechseln ist die Andenkatze bisweilen mit der Pampaskatze. Diese lebt auch in den Anden, weist jedoch sehr unterschiedliche Fellzeichnungen und Fellgrundfarben auf. Andenkatzen haben ein Fell mit grauem bis braunem Grundton. Das dichte Fell, das zum Schutz gegen Kälte dient, weist eine unregelmäßige Verteilung von dunklen Flecken auf, der Schwanz zeigt dunkle Streifen. Kopf und Rumpf der Andenkatze bilden eine Länge von 70 bis 75 cm. Andenkatzen werden etwa 4 bis 7 Kilo schwer.

Die Andenkatze gehört laut IUCN zu denn stark gefährdeten Arten. Möglicherweise existieren gegenwärtig nur noch etwa 2.000 Tiere.