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Luchs

Luchse gibt es in ganz verschiedenen Arten: Es gibt den Eurasischen Luchs, den iberischen Pardelluchs, den Rotluchs und den Kanadischen Luchs.

Der Kanadische Luchs ist in weiten Teilen Kanadas, aber auch in Oregon, Idaho, Wyoming und Colorado verbreitet. Insbesondere die Rocky Mountains zählen zu seinem bevorzugten Lebensraum. Der Kanadische Luchs erreicht eine Schulterhöhe von 50 bis 60 cm. Die Weibchen sind jedoch meist bedeutend kleiner als die Männchen. Das Fell des Kanadischen Luchs ist dick und weich und zeigt eine graugelbe bzw. graubraune Grundfarbe. Manchmal erkennt man auf dem Fell auch dunkle Flecken, dies ist jedoch abhängig vom Lebensraum des Kanadischen Luchses. Lebt er weiter im Norden, zeigt sein Fell eine deutlich hellere Farbe.

Markant sind seine Ohren, die beinahe die Form eines Dreiecks haben und deren Spitze mit schwarzen Pinseln versehen ist. Außerdem verfügt der Luchs über Tatzen, die ungewöhnlich groß sind. Sie erleichtern das Gehen im Schnee und verhindern ein schnelles Einsinken. Ebenfalls sehr charakteristisch für den Kanadischen Luchs ist sein ausgeprägter Bart.

Der Kanadische Luchs jagt vorwiegend in der Nacht. Zu seiner bevorzugten Beute gehören Nagetiere wie zum Beispiel der Schneehase, aber auch Vögel, Fische und kleinere Säugetiere. Manchmal ernährt er sich auch von größeren Tieren wie Hirschen, diese fängt er jedoch nur, wenn sie krank oder sehr alt sind.