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Ozelot

Ozelots gehören zwar zu den Kleinkatzen, dennoch werden sie recht groß: Sie erreichen eine Schulterhöhe von 45 bis 55 cm. Man findet sie in vielen Teilen Amerikas, so zu Beispiel im Süden der USA, in Mexiko, aber auch in Argentinien und Paraguay. Diese weite Verbreitung hängt mit seiner ausgesprochenen Anpassungsfähigkeit zusammen. Er überlebt sowohl im dichten Regenwald, in Gebirgsregionen als auch in Mangrovenwälder und sogar in der Savanne.
 
Der Ozelot lebt als Einzelgänger. Früher nahm man an, Ozelots leben paarweise. Nach neueren Erkenntnissen musste man jedoch diese Ansicht aufgeben. Männliche und weibliche Ozelots teilen sich lediglich einen Teil ihres Reviers.

Der Ozelot ist ein Nachtjäger, tagsüber schläft er in Baumhöhlen oder versteckt sich im Dickicht. Er ist durchaus in der Lage, auf Bäume zu klettern. Trotzdem fängt er seine Beute in der Regel am Boden. Die wichtigsten Beutetiere des Ozelots sind Vögel, Frösche, Schildkröten und Mäuse. Auch größere Tiere wie Hirsche fängt er bisweilen.

In den 60er Jahren wurde dem Ozelot sein schönes Fell beinahe zum Verhängnis. In dieser Zeit waren Pelzmäntel aus Ozelotfell äußerst begehrt. Man jagte diese Katze deshalb sehr intensiv. Heute haben sich die Bestände weitgehend erholt. Aktuell ist die Population des Ozelots durch einen anderen Faktor gefährdet: durch die zunehmende Eingrenzung seines Lebensraumes.