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Puma

In der Taxonomie wird der Puma den Kleinkatzen zugeordnet. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Raubkatze stattlicher Größe. Der Puma erreicht eine Schulterhöhe von 70 cm und ein Gewicht von maximal 100 kg. Im Vergleich zu Unterarten, die Südamerika leben, sind nordamerikanischen Pumas jedoch im Durchschnitt etwas größer. Lange Zeit war der Puma in ganz Amerika heimisch. Gegenwärtig ist der Bestand der Pumas aber stark zurückgegangen. In den Vereinigten Staaten findet man Pumas nur noch in den Rocky Mountains, in einigen Wüstengebieten im südwestlichen Teil der USA sowie in Florida.

Das Fell der Pumas ist sehr kurz und sehr dicht. Es zeigt eine hell- bis rotbraune Färbung. Am Bauch sind Pumas meist heller als auf dem Rücken. Flecken erkennt man in der Regel nur bei jungen Pumas, diese Zeichnung verschwindet aber im Laufe der ersten Jahre. Einzigartig sind die Laute, die der Puma erzeugt. Pumas könne nicht wie beispielsweise Löwen brüllen, ihr Schrei gleicht vielmehr dem eines Menschen.

Der Puma jagt Tiere, die weit größer als er selbst sind. Zu seiner Beute gehören zum Beispiel, Rentiere, Hirsche, Elche und Rinder. Bei Nahrungsknappheit jagt er aber auch kleinere Tiere wie Schafe, Waschbären, Biber und Eichhörnchen. Menschen fällt der Puma in der Regel nicht an, dennoch gibt es Ausnahmen: Immer wieder gibt es Berichte von einzelnen Tieren, die beispielsweise Kinder angegriffen haben.