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Bengalkatze

Eine Bengalkatze auf Anhieb zu erkennen, das ist nicht ganz einfach. Denn je nachdem, woher sie stammt, kann sie sich erheblich von einem Artgenossen einer anderen Region unterscheiden. Eine Bengalkatze, die aus einer wärmeren Region stammt, hat meist eine gelbe Grundfarbe. Bengalkatzen des Nordens weisen dagegen oft ein graubraunes Fell auf. Kennzeichen aller Bengalkatzen ist ihr geschmeidiger, muskulöser Körperbau und ein geflecktes Fell, das starke Kontraste zwischen hell und dunkel zeigt. Die Ohren der Bengalkatzen sind verhältnismäßig kurz, die Spitzen der Ohren sind rund. Bengalkatzen erreichen in der Regel eine Schulterhöhe von 20 bis 45 cm. Die Weibchen bleiben wesentlich kleiner als ihre männlichen Artgenossen.

Bengalkatzen sind in vielen Gebieten Südostasiens verbreitet. Sie durchstreifen Steppen, Nadelwälder, Gebirge und Grasland. Auch in Sibirien und in der nördlichen Mongolei hat man schon viele Exemplare gesichtet. Viele weitere Arten der Bengalkatze findet man in den Regenwäldern Indiens, Kambodschas, Vietnams und Malaysias. Selbst in Japan und Korea fühlt sich die Bengalkatze heimisch. Allgemein halten sich Bengalkatzen in der Nähe von Gewässern auf. Sie zeigen auch wenig Scheu vor Menschen, deshalb kann man sie auch in der Nähe menschlicher Siedlungen beobachten.

Abgesehen von der Paarungszeit leben die Bengalkatzen als Einzelgänger. Sie jagen nachts und verbringen den Tag schlafend in Erdbauten und in hohlen Baumstämmen. Meist halten sie sich am Boden auf, dennoch finden sie sich aufgrund ihrer Kletterkünste auch auf den Ästen hoher Bäume zurecht. Auch wasserscheu sind Bengalkatzen keineswegs. Im Gegenteil: Sie gelten als sehr gute Schwimmer.