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Fischkatze

Ihr Name lässt es bereits vermuten. Die Fischkatze lebt in der Nähe von Flüssen, Seen und Sümpfen. Sie hält sich meist in dem Regenwald auf, der diese Gewässer umgibt. Fischkatzen sind ausgezeichnete Schwimmer. Manchmal erlegen sie Fische, indem sie zunächst geduldig am Gewässerufer lauern und den jeweiligen Fisch mit einem gezielten, schnellen Griff ins Wasser fangen. Bisweilen waten sie auch durch Wasser, das nur eine geringe Tiefe hat. Dort suchen sie nach Krabben, Fröschen oder anderen Tieren. Aber sie sind geschickt genug, um auch schwimmend Fische zu fangen. Sollten die Gewässer einmal nicht genügend Nahrung hergeben, so können sie auch Tiere, die an Land leben, erbeuten. Hier gehören Vögel, Insekten und Mäuse zu ihrer bevorzugten Nahrung. Sind sie nicht auf Jagd, suchen sie meist Schutz in hohlen Baumstämmen oder zwischen Felsen.

Fischkatzen sind vor allem auf dem Festland Südostasiens sowie auf den Inseln Sri Lanka, Sumatra und Java verbreitet. Sie erreichen eine Schulterhöhe von 65 bis 85 cm. Das Gewicht einer männlichen ausgewachsenen Fischkatze beträgt in der Regel 8 bis 15 Kilogramm. Weibliche Fischkatzen sind jedoch bedeutend kleiner.

Ihr Fell weist zumeist eine graubraune bis olivbraune Färbung auf. Ihre Zeichnung besteht aus einer Kombination von Punkten im Bereich des Torsos und Streifen im Bereich des Kopfes. Angepasst an ihr besonderes Jagdverhalten im Wasser ist ihr Fell äußerst dicht und zudem undurchlässig gegenüber Wasser. Im Laufe ihrer Evolution haben sich sogar kleine Schwimmhäute zwischen den Zehen ausgebildet, die ihnen das Schwimmen erleichtern.