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Luchs

Bezüglich des Körperbaus ist der Eurasische Luchs mit dem Kanadischen Luchs vergleichbar: Der Eurasische Luchs wächst bis zu einer Schulterhöhe von ungefähr 65 cm heran. Gewöhnlich ist ein ausgewachsenes Tier zwischen 20 bis 22 kg schwer. Damit ist der Eurasische Luchs größer als die Europäische Wildkatze oder der Parderluchs. Der Eurasische Luchs zählt somit zur größten europäischen Katze.

Dennoch findet man ihn nicht allein in Europa, er ist auch in Asien überaus weit verbreitet. So lebt er beispielsweise auch weit nördlich des Polarkreises, im Himalaja, in China und Korea.

Das Fell kann eine beige, gelbe bis braune Färbung haben, auf dem Fell befindet sich eine Vielzahl dunkler Flecken. Markant am Eurasischen Luchs ist sein – im Vergleich zu anderen Katzen – sehr kurzer Schwanz, dieser ist oft nicht länger als 15 cm. Wie der Kanadische Luchs verfügt auch der Eurasische Luchs über sehr breite Pfoten, die ein tiefes Einsinken im Schnee verhindern. Ebenso kennzeichnet den Eurasischen Luchs die Dreiecksform seiner Ohren, auf denen sich schwarze Pinsel befinden.

Im 19. Jahrhundert hatte man den Eurasischen Luchs in Europa beinahe ausgerottet. Mittlerweile haben sich die Bestände vor allem in Österreich, in der Schweiz und in Frankreich wieder erholt. Hier zeigt er oft eine überdurchschnittliche Fähigkeit zur Anpassung, die ihm sogar das Leben in unmittelbarer Nähe zum Menschen ermöglicht.