» Katzen

» Werbung


Kastration

Die Kastration von Katzen kann in einem Alter ab sechs Monaten durchgeführt werden. Sie erfüllt natürlich in erster Linie den Zweck, ungewünschten Nachwuchs in Zeiten voller Tierheime zu verhindern, hat aber noch weitere Auswirkungen. So ist es zum Beispiel ratsam, vor allem Kater, die Freigang bekommen, zu kastrieren. Sie leben unkastriert einfach zu gefährlich, da sie, wenn sie ein rolliges Weibchen riechen, schnell in Rage geraten und nicht auf heranfahrende Autos achten, sondern direkt ihrer Nase folgen und losrennen. Dabei kann es auch passieren, dass die Tiere längere Zeit nicht nach hause kommen, da sie sich auf einen ausgedehnten Streifzug befinden, um weibliche Tiere zu finden.

Zudem wird auch in der Wohnung das Zusammenleben mit den Tieren einfacher, wenn sie kastriert sind. Kater setzten nämlich, wenn sie unkastriert sind, für den Menschen unerträglich riechende Duftmarken ab. Auch rollige weibliche Katzen hinterlassen Duftspuren. Dieses ist nach der Kastration nicht mehr der Fall und die Tiere werden zusätzlich meist ruhiger und verhalten sich seltener aggressiv gegenüber Artgenossen.

Die Kastration von Katzen ist eine Routineoperation, die Tierärzte häufig durchführen. Zwar besteht wie bei allen Operationen, bei denen ein Tier in Narkose gelegt werden muss, ein gewisses Risiko, dieses ist allerdings bei gesunden und jungen Tieren minimal. Bei der Kastration von männlichen Tieren werden die beiden Hoden entfernt. Die entstehende Wunde wird verklebt und heilt rasch ab. Bei weiblichen Tieren werden in der Kastrations-OP die Eierstöcke komplett entfernt. Bei ihnen gibt es allerdings auch die Möglichkeit einer zeitlich begrenzten Sterilisation mittels einer hormonellen Behandlung. Diese muss allerdings immer wieder wiederholt werden, damit die Katze steril bleibt.