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Grünfutter

Katzen benötigen Gras als Nahrungsergänzungsmittel. Es bietet nicht nur zusätzliche Nährstoffe, welche die Katzen durch eine alleinig auf Fleisch ausgerichtete Ernähung nicht in ausreichendem Maße zu sich nehmen kann, sondern leistet auch noch zusätzliche Dienste für die Gesundheit der Tiere. Verschluckte Haare zum Beispiel können durch das Fressen von Gras besser wieder herausgewürgt oder aber für die Ausscheidung besser gebunden werden. Wenn diese Haare, die vor allem bei der Fellpflege aufgenommen werden, nicht auf die eine oder andere Weise ausgeschieden werden können, droht im schlimmsten Fall die Bildung von Haarbällen, die zu einem Darmverschluss führen können.

Die gesundheitsbefördernde Wirkung von Grünfutter bleibt allerdings auf Gräser beschränkt. Viele andere Pflanzen, an den Katzen manchmal nagen, müssen nicht zwingend eine positive Wirkung für die Tiere haben. Ganz im Gegenteil gibt es eine Reihe von Pflanzen und Blumen, die giftig für Katzen sind. Dabei handelt es sich zumeist um Zierpflanzen, die sich oft in Wohnungen befinden. Dazu zählen: der Weihnachtsstern, die Orchidee, die Amaryllis, die Begonie, das Einblatt, der Korallenstrauch, die verschiedenen Farnsorten, Alpenveilchen, Geranie, Lilien und viele mehr. Der Grad der Schädlichkeit ist dabei unterschiedlich, teilweise müssen große Mengen verzerrt werden, teilweise reichen schon kleine Mengen, um eine Vergiftung zu erleiden. Hier ist also – gerade bei Wohnungskatzen, die aus Langeweile schon einmal Pflanzen und Blumen auf ihren Geschmack hin testen wollen – Vorsicht geboten.